Startseite : Persönliches : Ich über mich : Johanniter

Die Johanniter & ich

Was ist und macht die JUH?

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (kurz JUH) ist eine der vier (oder fünf, je nachdem, ob man die DLRG mitzählt :-)) großen deutschen Hilfsorganisationen Sie wurde 1952 als Hilfswerk des evangelischen Johanniter-Ordens gegründet und zählt mittlerweile rund 17.000 aktive ehrenamtliche Mitglieder (davon rund 4.000 in der Johanniter-Jugend), rund 1,2 Millionen Fördermitglieder, die die JUH finanziell unterstützen, und beschäftigt rund 8.000 hauptamtliche Kräfte und rund 3.000 Zivildienstleistende.

Die JUH ist ein Bundesverband, der sich in 9 Landesverbände gliedert, die wiederum aus Kreis- oder Regionalverbänden bestehen. Unterhalb dieser Ebene gibt es dann als kleinste Untergliederungen die Ortsverbände. Oder andersherum: mehrere Ortsverbände bilden einen Kreis- oder Regionalverband, der wiederum einem Landesverband angehört. Dabei sind die Untergliederungen allesamt keine eigenständigen Vereine; die JUH ist ein großer, bundesweiter Verband.

Die satzungsgemäßen Aufgaben der JUH umfassen den

Nicht zu vergessen ist auch die

die die Johanniter-Jugend (JJ) als Jugendorganisation innerhalb der JUH betreibt.

Was habe ich bei der JUH gemacht?

Ich war seit 1990/1991 bei den Johannitern aktiv tätig. Angefangen hatte die Sache mit einem Erste-Hilfe-Kurs, bei dem ich - dem Beispiel von Mitschülern folgend - sozusagen "angesteckt" wurde.

Seit 1992 habe ich dann als Sanitätshelfer im Sanitätsdienst mitgewirkt, 1994 die Ausbildung zum Rettungssanitäter begonnen und Ende 1995 den Lehrgang zum Ausbilder für Erste Hilfe absolviert. Die Ausbildung zum Fachausbilder für den Bereich Sanitätsdienst habe ich aus zeitlichen Gründen leider nicht mehr abschließen können; hingegen konnte ich die Lehrgänge zum Gruppenführer SEG und zum Organisatorischen Leiter an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule (LFKS) in den Jahren 2000 und 2001 mit Erfolg besuchen.

Von Anfang an war ich in meinem eigenen Standort im Sanitätsdienst tätig und bald auch organisatorisch beteiligt; von 1994 bis Ende 1997 war ich zudem regelmäßig im Rettungsdienst bei der JUH Ludwigshafen aktiv, daneben und danach auch fünf Jahre lang als Fahrer im kassenärztlichen Notfalldienst an meinem Wohnort, solange die Johanniter dort den Fahrdienst sichergestellt haben. Vom Jahreswechsel 1994/'95 an kümmerte ich mich bis zum 30.06.2002 als Bereichsleiter zusammen mit einem fünfköpfigen Team um den Bereich der ehrenamtlichen Einsatzdienste, der bei uns

umfaßte, war also Kreisbereitschaftsführer (und bin jetzt noch dessen Stellvertreter, wobei im Ortsverband Neustadt/Wstr. faktisch seit Ende 2008 keine ehrenamtliche Arbeit vor Ort mehr stattfindet).

Von Mitte 2000 bis Januar 2007 habe ich zudem die (früheren) Webseiten des (ehemaligen) Regionalverbandes Weinstraße einschließlich umfangreicher interner Informations- und Serviceangebote (Helferverwaltung, Verwaltung der Sanitätsdienste, Downloadbereich, etc.) und Mailinglisten betrieben, die leider mittlerweile zwecks Umstellung auf ein einheitliches, bundesweites Webangebot sozusagen "auf Weisung von oben" abgeschaltet wurden.

Wie schon seit 2001 warr ich erneut von Juni 2005 bis 2009 auch einer der gewählten Vertreter meines Regionalverbandes auf der Landesvertreterversammlung des Landesverbandes Hessen/Rheinland- Pfalz/Saar.

Über die Tätigkeit in meinem Verband vor Ort hinaus betreibe ich seit Ende 1997 für die JUH eine bundesweite Mailingliste zum Informationsaustausch, aus der eine mitttlerweile über 1.600 Teilnehmer umfassende Online-Community mit diversen Serviceangeboten entstanden ist.

Mein Verband

Die Neustadter JUH hat ihre Existenz Ende der 80er Jahre als Stützpunkt begonnen und wurde dann bald selbständiger Orts- bzw. Kreisverband; danach gehörte sie zusammen mit den umliegenden ehemaligen eigenständigen Kreisverbänden zum neugeschaffenen "Regionalverband Pfalz", der den Ludwigshafener Raum, Speyer, Neustadt und dann weit westlich auch Pirmasens umfaßte. Mitte der 90er Jahre wurde dieser Regionalverband in die Regionalverbände Vorderpfalz, Weinstraße (Neustadt mit Außenstellen in Bad Dürkheim und Landau) und Westpfalz (Pirmasens) aufgeteilt.

In dieser Zeit kam es zur Blüte der Neustadter Johanniter; neben dem nie besonders großen, aber hoch qualifizierten ehrenamtlichen Bereich mit rund 40 Aktiven, vorwiegend mit rettungsdienstlicher Ausbildung, wurden etliche haupt- und nebenamtliche Stellen und ein Dutzend Zivildienststellen geschaffen, mit umfangreicher Sanitätsdienst- und Ausbildungstätigkeit, einer Schnelleinsatzgruppe, Fahrdiensten für mehrere Ärztliche Notfalldienstzentralen, Behindertenfahrdienst, Hausnotruf, Essen auf Rädern, Pflegedienst und Betreutem Wohnen, einem Betreuungsverein sowie Jugendgruppen; eine Beteiligung als Leistungserbringer im örtlichen Rettungsdienst wurde zu erstreiten versucht. Leider erwies sich diese Blüte als kurzfristig; im Jahre 2000 kam es überraschend zu einem Vorstandswechsel und danach aufgrund der bedenklichen finanziellen Schieflage zu Schließungen von Dienstbereichen und Stellenabbau, gepaart mit erheblicher Unzufriedenheit im ehrenamtlichen Bereich. Zugleich wurden die Verbände Vorderpfalz und Weinstraße mit einem gemeinsamen Vorstand besetzt; später gingen sie in den Regionalverband Vorderpfalz-Weinstraße-Wonnegau auf, in dem die Neustadter Johanniter nun wieder einen Ortsverband darstellten.

In den letzten Jahren hat die Zentralisierung und Verlagerung von Dienstbereichen in Neustadt nur noch einen Restbestand an Zivildienstleistenden und nebenamtlichen Kräften und einen ähnlich kleinen Rumpfbestand ehrenamtlicher Kräfte hinterlassen, die Behindertenfahrdienst, Essen auf Rädern und Hausnotruf hauptamtlich und den Bereich Sanitätsdienst und Ausbildung ehrenamtlich aufrechterhalten, teilweise aber nur durch auswärts stationierte Mitarbeiter anderer Dienststellen. Seit Ende 2008 wird der Bereich des Ortsverbandes Neustadt ehrenamtlich von anderen Ortsverbänden des Regionalverbandes - der nunmehr JUH-Regionalverband Vorderpfalz-Rhein-Nahe heißt - abgedeckt, namentlich durch den Ortsverband Speyer, der die Abwicklung von Sanitätseinsatzen - und auch das komplette Material sowie die Fahrzeuge - übernommen hat.

Links zu weiteren Informationsquellen

Mehr Links zu Hilfsorganisationen allgemein biete ich in meiner Linksammlung an. Was aus meiner Tätigkeit für die JUH an Unterlagen entstanden ist, findet sich teilweise in meinem Downloadbereich.