Tuesday, November 30. 2010
Am vergangenen Wochenende hatte ich auf Einladung des Jugendrotkreuzes im DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.die Gelegenheit als Referent am Fachtag 2010 unter dem Titel “Rotes Kreuz gestaltet Schule!” teilzunehmen und die Grundlagen der im Schulsanitätsdienste für die Sanitäter, aber vor allem auch die betreuenden Lehrer und die Koordinatoren relevanten Rechtsfragen zu erläutern.
Sehr gefreut hat mich dabei nicht nur die recht große Teilnehmerzahl - trotz der Vielzahl an interessanten Workshops, die angeboten wurden -, sondern auch die rege Beteiligung mit (durchaus auch kritischen) Fragen und Rückfragen und die teilweise lebhafte Diskussion der Teilnehmer auch mit- und untereinander. Insgesamt hat mir die Veranstaltung nicht zuletzt wegen der guten (und sicherlich aufwendigen) Organisation gut gefallen, und bei einer eventuellen Wiederholung wäre ich gerne wieder mit dabei (dann vielleicht mit etwas weniger Schlafmangel ).
Friday, February 9. 2007
Kaum eingetroffen fand ich mich heute abend auch schon zur ersten Besprechung ein, bei der ganz gemütlich in einer Pizzeria die morgen beginnende Sanitätsausbildung des örtlichen DRK-Verbandes vorbesprochen werden sollte, bei der ich mich erboten hatte, den rechtlichen Teil zu halten. Allerdings war ich etwas früh, und offenbar lief die Tischreservierung auf einen Namen, auf den nicht kam, so daß ich dann erstmal unverrichteter Dinge wieder von dannen zog und auf die Kollegen wartete, die dann in kurzer Folge eintrudelten. Der Abend wurde dann noch sehr nett (wenig überraschend, wenn man bedenkt, daß fast alle Ausbilder in diesem Kurs ursprünglich für die Johanniter tätig waren, bis es aus den unterschiedlichsten Gründen, die allerdings meistens auf derselben Seite lagen, zur Trennung oder zum Wechsel kam, so daß wir uns alle seit langen Jahren kennen), wenn ich auch leider um halb zehn zur nächsten Besprechung aufbrechen mußte, diesmal bei der JUH.
Aber immerhin war ich vor Mitternacht zuhause. 
Sunday, September 24. 2006
Rückblickend betrachtet sind meine Aktivitäten beim DRK dann doch eher als spärlich zu beschreiben (wenn man doch mehr Zeit hätte!), wie sich u.a. daran zeigt, daß ich rund ein Jahr nach meinem ersten Einsatz jetzt erst den zweiten absolvieren - wiederum beim Deutschen Weinfest, und diesmal von ungeahnter Länge: wir waren zwar pünktlich um 13 Uhr vor Ort, aber das geplante Ende gegen 22 Uhr erwies sich aufgrund des Besucheraufkommens als graue Theorie, so daß es dann erst gegen 1 Uhr in Richtung heimische Gefilde ging. Dementsprechend ... äh ... zäh erwies sich dann auch der Start in den Tag am heutigen Morgen Mittag. 
Ansonsten verlief der Dienst weitgehend ereignis-, aber nicht einsatzlos und brachte die Möglichkeit, zwei nette Kollegen näher kennenzulernen und Gespräche zu führen. Außerdem habe ich eigentlich nichts dagegen, stundenlang auf Gartenstühlen im Schatten eines Baumes in der Sonne zu sitzen und das Treiben um mich herum zu beobachten. *g*
Monday, October 3. 2005
Heute ist es also soweit: mein erster Sanitätsdienst. - Naja, genaugenommen der erste Sanitätsdienst, den ich für das DRK erledige. Ansonsten dürfte die Zahl in den vergangenen 13 oder 14 Jahre locker dreistellig geworden sein.
Wenn man mal davon absieht, daß die Kollegen in ihrem Kreisverband ungefähr so viele Einsatzfahrzeuge haben dürften wie wir in ganz Rheinland-Pfalz, sozusagen die Qual der Auswahl, und dementsprechend materiell gut bestückt sind, sind die Unterschiede gering. Und natürlich verläuft der Abend ereignislos, abgesehen davon, daß ich die einmalige Gelegenheit hatte, einen alkoholisierten (betreut wurde das Deutsche Weinlesefest - keine weiteren Fragen) Herrn aufzuwecken, der dann als erstes mit der Frage “Wann geht denn der nächste Zug nach Frankfurt?” reagierte; man muß dabei vielleicht ergänzen, daß er auf dem Gepäckband der Bahnhofstreppe genau unter dem Fahrplan zusammengesackt war. Immerhin hatte die Ruhe ihren Vorteil in einem unerwartet frühen Einsatzende.
So weit, so gut, ansonsten erinnere ich mich nur an Pizza und Crepes, und natürlich daran, daß ich nach vielen Jahren gemeinsamen Postens in der Newsgroup de.etc.notfallrettung endlich mal einen Kollegen persönlich kennenlernen konnte. *g*
Friday, September 23. 2005
Schon länger habe ich mich mit dem Gedanken getragen, eine Zweitmitgliedschaft bei einer befreundeten Hilfsorganisation - so nennt man in diesem Bereich üblicherweise Konkurrenten am Markt - anzustreben. So recht hat eine Kooperation früher nie geklappt; aber eine solche würde schon Sinn machen, schließlich geht es “uns” zwar ausgesprochen schlecht, “denen” aber nicht so viel besser. Und die Gründe, die früher gegen einen solchen Schritt von meiner Seite sprachen - aufgrund meiner damaligen Position als Bereitschaftsführer, das unerwünschte Vorbild für andere Mitarbeiter und eine gewisse übersteigerte Loyalität zur eigenen Organisation, die die Realität kräftig zurechtgerückt hat -, bestehen nicht mehr.
Also ist das sozusagen meine Variante der organisationsübergreifenden Zusammenarbeit. *g* Jedenfalls habe ich den Gedanken heute abend in die Tat umgesetzt, dort mal vorbeigeschaut - viele Kollegen kennt man ja schon aus Rettungs- und Arztnotdienst bzw. dem Bekanntenkreis von Bekannten -, meine Beitragserklärung ausgefüllt und das erste Bekleidungsstück empfangen. Jetzt muß ich nur noch diverse Bescheinigungen und Belege kopieren, und dann wird alles gut.
Den ersten Sanitätsdienst habe ich mir im übrigen auch schon eingefangen. Aber was sollte man am 3. Oktober auch sonst tun?
Sunday, September 11. 2005
Auf dem Rückweg von Mannheim (ja, genau, mein Auto wieder einsammeln) habe ich noch schnell einen Abstecher zu den Kollegen vom DRK gemacht, die heute ihren alljährlichen Tag der offenen Tür veranstalten, ein paar alte und neue Bekannte getroffen, eine Bratwurst verspeist, verwundert festgestellt, daß dort offenbar jemand eine besondere Vorliebe für das Corpuls 300 hegt, über das man auf gut der Hälfte der Fahrzeuge, auch RTW und NEF, stolpert, und dann den Heimweg eingeschlagen.
Und ich glaube, jetzt werde ich erst einmal ausschlafen.
Saturday, September 10. 2005
Wie bereits letzte Woche habe ich auch heute wieder die Gelegenheit wahrgenommen, mit (denselben) zwei Kollegen eine Tagschicht im Rettungsdienst zu fahren, die diesmal nicht ganz so ereignislos wie am letzten Samstag verlief. Diesmal war etwas Ruhe allerdings nicht ganz schlecht, waren wir doch zu 2/3 von der am Vorabend stattgefundenen Grillparty noch etwas angeschlagen, so daß die Entscheidung zwischen Schlafraum und Kaffeemaschine dann doch recht schwer fiel.
Auf die “nette” junge Dame zwischendrin, die vermutlich irgendwo zwischen größeren Mengen genossener Alkoholika und (religösem) Wahn schwebte, hätte ich allerdings verzichten können. Klar, wem deren Betreuung zufiel. *seufz*
Aber jetzt werde ich mich mal auf den Weg gen Mannheim mit Abstecher über Frankenthal machen - das Sniet (und ein Steak) ruft!
Saturday, September 3. 2005
Heute hatte ich nach Jahren “Zwangspause” dank eines Kollegen mal wieder die Gelegenheit, eine Schicht im öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst mitzufahren. Allerdings wäre hier “mitzusitzen” wohl das passendere Wort gewesen, gab es doch genau null Einsätze für uns. *seufz*
Eigentlich ja durchaus positiv für die Betroffenen, aber irgendwo natürlich dann auch wieder nicht Sinn der Aktion - Kaffee trinken und Fernsehen kann ich schließlich auch zuhause. Übrigens hat es nach dem Schichtwechsel genau 10 Minuten bis zum ersten Einsatz für den Nachtdienst gedauert, der sich vor Ort mit der Feuerwehr zu einer Türöffnung treffen durfte. Offenbar gab’s da ausnahmsweise auch mal wirklich einen Patienten (also weder Fehlalarm noch Leichenfund), denn auf dem Heimweg kam mir noch das NEF entgegengeschossen.
Nun ja, vielleicht habe ich nächste Woche ja mehr Glück. 
Saturday, December 4. 2004
Unter diesem Titel habe ich heute - nein, eigentlich gestern - erneut eine Fortbildung gehalten, diesmal beim DRK Neustadt, auf Einladung eines seit einigen Jahren dort tätigen Kollegen. Diesmal habe ich mir die Zeit genommen, das Skript noch einmal zu überarbeiten, Tippfehler auszumerzen und den Kopien eine Ringbindung zu spendieren. Das sieht doch dann direkt nach mehr aus. 
Danach saßen wir dann noch mit der Nachtbesatzung auf der Rettungswache und haben bei einem Kaffee (ja, rückblickend war das nicht wirklich die passende Uhrzeit dafür) Geschichten ausgetauscht, bis ein Einsatz dazwischenkam und ich das als Fingerzeig genommen habe, einmal den Heimweg anzutreten.
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