Sunday, June 25. 2006
Dieses Wochenende gab es für die weniger fußballbegeisterten unter uns die Möglichkeit, vor der allgegenwärtigen WM zum denkerszaf zu flüchten und dort die Möglichkeiten einer LAN-Party, des Pools, des Grillens und der Sonne zu nutzen. Unterm Strich zusammenfassend wurden primär die drei letzteren genutzt. *g* Nachdem ich aufmerksamerweise am Bahnhof eingesammelt und transferiert wurde (und sich das Garagentor auf lautes Blöken hin dann auch öffnete), stand danach der abschließende Großeinkauf auf dem Programm, den wir vermittels des Arnold-Nachfolgers wahrnahmen. Danach wurde dann gecomputert, gemunchkint (eine wirre Geschichte!), in der Sonne gesessen, geplanscht, getrunken, getrunken, gegessen, das arme Szaf empörenderweise angebunden (!), getrunken, die vorgeschriebene Nachtwanderung vorgenommen und dann versucht, wenigstens einige Stunden Schlaf zu finden, was zumindest für meinen Teil wenig erfolgreich verlief (nach meinem Befinden auch am Morgen zu urteilen, war entweder das Essen oder das Kölsch zuviel - oder beides). Wie dem auch sei, nachdem ich mich - subjektiv Stunden und eine Dusche später - dann fit genug fühlte, am Frühstück teilzunehmen, begann sich der Tag schon besser zu präsentieren. Leider war aber schon bald die Zeit für Abbau und Abreise gekommen ...
Sunday, June 18. 2006
Ich kann inzwischen berichten, daß sich das Projekt “ Fernseherkauf” erfolgreich entwickelt hat - das Gerät fügt sich in die bestehende Wohnzimmereinrichtung gut ein, es ist wirklich leicht, das Bild ist gut, die Benutzerführung brauchbar (und elterntauglich), und die Fernbedienung ist komfortabel. Bemerkenswert, was die moderne Technik alles ermöglicht. *g* Und Hauptsache, es gibt keine Beschwerden bezüglich der Kaufberatung.
Wednesday, June 14. 2006
Bei einer Einladung zum Essen kann ich natürlich nicht ablehnen, und so fand ich mich heute auf seine Einladung hin in Tojes neuer Wohnung in Stuttgart, mit schönem Blick auf die Stadt, und konnte Nudelfisz mit lautem Stöhnen und “Tor!”-Schreien als Hintergrundmusik aus den Fenstern der Nachbarwohnungen genießen. *g* Auf diese Weise ließ sich nicht nur der Verlauf des WM-Spieles recht gut verfolgen, sondern auch die Signalverzögerungen verschiedener Übertragungstechnologien - jedenfalls jubelte man in mehreren recht deutlich getrennten Blöcken. Mangels Fußballinteresse - und Fernseher - habe ich dann, gemütlich auf dem Balkon sitzend, nach jedem Jubel mal mein modernes Handy genutzt, um bei Google vorbeizuschauen, wie es denn gerade steht. Meines Erachtens völlig hinreichend, wenn man schon nicht auf die morgigen Schlagzeilen warten kann, und deutlich effizienter als 90 weitgehend ereignislose Minuten vor dem Fernseher zu verbringen. 
Saturday, June 10. 2006
Heute war ich bei einer Meerwuz eingeladen, die bereits schon ein anderes, aus der Ferne angereistes Szaf zu Besuch hatte, und hatte dort nicht nur Gelegenheit, das neue Haus kennenzulernen und die Reste des Grillfleisches zu bekämpfen, sondern auch die (schwangere und alles andere als zutrauliche) Katze und das Hamstertier zu begucken. Am beeindruckendsten natürlich der riesige Kühlschrank mit eingebautem Eiswürfelbereiter: sehr praktisch, aber den Platz für dieses Monstrum muß man auch erst einmal haben.
Thursday, June 8. 2006
Der heutige Vortrag beim CCCS stand unter dem Titel “Wikipedia - Die wunderbare Welt der Kollaboration” und wurde von Matthias Schindler gehalten. Informativ wie erwartet folgte eine durchaus kontroverse Diskussion, bei der dem Referenten - durchaus zurecht - vorgehalten wurde, daß er nicht immer klar unterscheidet, von dem er spricht, wenn er “wir” sagt: Vom Wikimedia Deutschland e.V.? Von allen Administratoren der Wikipedia? Von allen Benutzern der Wikipedia? Von deren Mehrzahl? Darin drückt sich nämlich eines der Probleme der Wikipedia aus, die zwar für alle(s) offen ist, aber über keine klar (nach außen?) erkennbaren Verantwortungs- und Meinungsbildungsstrukturen verfügt. Das erinnert mich daran, daß ich schon seit vielen Monaten meine - gespaltene - Sicht zu diesem Projekt zu Papier (naja ...) bringen möchte. *seufz* Vielleicht komme ich irgendwann demnächst mal wirklich dazu ...
Tuesday, June 6. 2006
Dieser Tage hat sich unser altgedienter Familienfernseher in die ewigen Jagdgründe verabschiedet, und so stand ich dann vor der Aufgabe, mich um Vorschläge und Bezugsquellen für einen neuen solchen zu bemühen. Elterliche Vorgabe war primär, das neue Gerät solle nicht mehr so furchtbar schwer sein, daß man es beim Umräumen, Putzen, usw. wenigstens einmal heben könne. Das zeigte dann meines Erachtens bei gleichbleibender Bildschirmdiagonale schon deutlich in Richtung moderner Technik statt Röhren, also zu einem LCD- oder Plasmagerät. In der Folgezeit habe ich mich, bis dahin insoweit unbeleckt, dann mal belesen und verglichen, schließlich die Auswahl im lokalen Mediamarkt besichtigt und dann zunächst mich und später auch meine Mutter davon überzeugen können, daß bei Plasma wie bei LCD die Technik weit genug ist, daß zumindest für unsere anspruchslosen Augen nicht mit Problemen zu rechnen ist. Unter Berücksichtigung der Preisfrage fiel dann auch recht schnell die Entscheidung für ein günstiges LCD-Gerät, das ich inzwischen in Form eines Samsung LE 27 bei Amazon auch geordert habe. Ich bin gespannt, wie sich das in der Praxis bewähren wird. 
Sunday, June 4. 2006
Trotz aller guten, letztes Jahr in Bamberg gefaßten Vorsätze hat es dann doch wieder bis gestern gedauert, bis ich mich wieder einmal zu einem Besuch in Heidelberg bei der Ferdinandea aufgerafft habe. Aber welcher Anlaß kann dazu besser geeignet sein als ein Stiftungsfest, insbesondere dann, wenn es ein so rundes ist wie in diesem Jahr, in dem sich die Gründung unserer Verbindung zum 120. Male jährt? Gestern mittag fanden wir uns zu einem Festempfang im Spiegelsaal der Stadt Heidelberg ein, um - u.a. -einer wirklich genialen Festrede zu lauschen; am Abend folgte dann der Festkommers im großen Saal der Stadthalle (pardon, inzwischen nennt sich das Ding “Kongreßzentrum”), der nicht nur von Gästen, sondern auch von Chargenabordnungen gut besucht war, die den passenden feierlichen Rahmen für die Veranstaltung gaben, die sich am Ende allerdings etwas arg in die Länge zog, so daß ich mich entschloß, danach sofort den Heimweg anzutreten. Heute mittag dann fand der Gottesdienst in der Heidelberger Jesuitenkirche statt, der an Pfingsten, dem Patronatsfest der dortigen katholischen Heilig-Geist-Gemeinde, natürlich entsprechend gut besucht war, so daß Sitzplätze knapp wurden. An der Gestaltung der Meßfeier wirkte ein Laienseelsorger aus unseren Reihen mit; nicht zu vergessen natürlich wiederum die Chargenabordnungen, die im Altarraum ein farbenprächtiges Bild abgaben. Anschließend ging’s dann aufs Ferdinandenhaus zum Spanferkelessen, das mir besonders wichtig war - habe ich doch jahrelang bedauert, im Sommersemester 1996, beim 110. Stiftungsfest, dank Abstellung zur Betreuung auswärtiger Gäste ein ebensolches Spanferkelessen verpaßt zu haben. Genaugenommen traf ich damals, nachdem ich alle meine Schäfchen versorgt und in die richtigen gecharterten Kleinbusse und notfalls Taxis verfrachtet hatte, hungrig auf dem Haus ein, um gerade noch den Abtransport der leeren Platten zu erleben. Diesmal war ich aber rechtzeitig und habe alles wieder aufgeholt. Sehr schön auch, daß das Wetter mitspielte und uns erlaubte, bei Sonnenschein im Garten zu sitzen und die frische Luft zu genießen, am Ende begleitet von der Musik eines Schifferklaviers. Danach haben wir uns dann noch in kleiner Runde auf den Weg zu einem Verdauungsspaziergang rund um das Schloß und von dort nach unten in die Altstadt gemacht, um dort dann auf dem Platz vor dem Rathaus gemütlich bei Kaffee und Kuchen die Zeit bis zum abendlichen Festball zu überbrücken, an dem ich allerdings nicht teilzunehmen vorgezogen habe: einerseits, weil Bälle mir ohnehin nicht besonders zusagen, zum anderen, weil ich aufgrund kollidierender Termine sozusagen familiär gebunden war. Abschließend kann ich nur festhalten: ein rauschendes Fest mit vielen schönen Begegnungen, einer 120-Jahr-Feier würdig.
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