Thursday, October 30. 2003
Bzw. umgekehrt. Es gibt doch tatsächlich Leute, die so verwirrt sind, dass sie beim Laufen durch den Zug die Schiebetüren am Wagenabschluss bzw. an den Einstiegen, die offen stehen, vor sich schließen, und dann vor geschlossener Tür stehen und sehr verdutzt aussehen. *seufz*
Das durfte ich jetzt in dieser Woche schon zweimal bemerken. Sehr seltsam, das alles.
Wednesday, October 29. 2003
Auf der Suche nach einem unreservierten, freien Platz - möglichst an einem Tisch - im IC mit alter IR-Garnitur. Fündig geworden neben einem etwas müffelig riechenden, unrasierten Herrn, der auf einem (vermutlich nicht von ihm) reservierten Platz sitzt - nun ja, die Mitreisenden kann man sich nunmal nicht aussuchen, immerhin packt er nicht als erstes zwei, drei Halbliterdosen Bier aus. Und auf den Tisch ist Platz für den Laptop, man will ja wenigstens die E-Mail erledigt haben, bis man zuhause ist und wieder Netzanbindung hat.
Kurz darauf erscheint ein Ehepaar, dass offenbar die Platzreservierungen hat, die der Herr neben mir besetzt; sie nimmt neben mir Platz, in der Hoffnung, dass der dortige Platzinhaber nicht erscheint, er mir gegenüber, und packt auch seinen Laptop aus.
Continue reading "Die Laptop-Allergie"
Tuesday, October 28. 2003
Uns droht die Rhein-Neckar-S-Bahn; das ist prinzipiell gut, auch wenn deshalb überall Baustellen für dauernde Verspätungen und Anschlussversäumnisse sorgen, Bahnhöfe neu- und Bahnsteige allenthalben umgebaut werden. Aber allmählich übertreibt man es doch etwas.
Der Neustadter Hauptbahnhof (*g*) hat schon vor Jahren für den mittleren Bahnsteig eine Erhöhung spendiert bekommen, weil da ja witzigerweise IC, EC und ICE halten (bei einer Stadt mit gerade 50.000 Einwohnern, einschließlich eingemeindeten Vororten - das viermal größere Ludwigshafen kann davon nur träumen). Nun wurde auch der dritte Bahnsteig aufgestockt, und logischerweise folgte dann der erste. Dazu wurde schonmal ein Drittel des Park&Rail-Parkplatzes gesperrt, und schon ziemlich komplizierte Provisorien für die Bahnsteige und deren Zugänge gezimmert. Darauf folgte die Sperrung eines Teils des etwas die Straße entlang liegenden zweiten P&R-Platzes; jetzt drohte tatsächlich ab 9 oder 10 Uhr die Parkplatznot (und in der erreichbaren Nähe gibt es natürlich keine anderen Parkplätze, erst recht keine, bei denen man es finanziell auf Dauer ertragen kann, den Tag über sein Auto abzustellen - und nein, eine auch nur einigermaßen sinnreiche Busanbindung gibt es auch nicht).
Aber das alles hält sich ja noch im Rahmen.
Continue reading "Park & Rail - the Neustadt way"
Thursday, October 23. 2003
Das Öffnen der Türen gehört bei der Bahnfahrt erfahrungsgemäß zu den schwierigsten Aufgaben, vor denen regelmäßig aussteigewillige Reisenden kapitulieren müssen (was sie nicht hindert, sich natürlich ganz vorne direkt an die Tür zu stellen, so dass sonst auch keiner mehr drankommt). Da hilft es auch nichts, wenn es einen grünen Kopf mit einer grünen LED drin gibt, man wartet lieber, dass sich die Tür wie im Bus von Geisterhand öffnet. Teilweise habe ich das auch schon bei “konventionellen” Falttüren erlebt ...
Aber heute gab’s mal wieder eine neue Variante: der ältere, gehbehinderte Herr, der den “Türgriff” am Triebwagen betätigte und sich augenscheinlich wunderte, dass die Tür nicht aufging. (Ja, der große rote Hebel, seitlich, an dem steht “Notöffnung”. *g*) Auch eine Variante. Ich habe dann angeregt, statt rot dochmal grün zu verwenden, was uns dann auch glücklich aus dem Zug beförderte.
Seine Mitfahrer kann man sich ja leider nicht aussuchen - aber es ist schon beeindruckend, wie angelegentlich gnatschend und mit offenem Mund man ein Kaugummi bekämpfen kann, dabei natürlich das Handy immer in der Hand, und eine ununterbrochene SMS-Kommunikation führend, deren Gegenwert vermutlich bald den Erwerb des ersten eigenen Autos zulassen würde ...
Aber gut, besser als die Unsitte, bei eisigen Aussentemperaturen durch den Zug zu marschieren und die Abschlusstüren der Wagen nicht wieder hinter sich zuzumachen. *grummel* Da wird man ja eingefroren.
Bhf Hornberg/Schwarzwald, die letzte Station, die mit der Bahn erreichbar ist (und wo es genügt, die BahnCard 100 zu ziehen - danach bricht das Tarif-Chaos zweier angrenzender Verkehrsverbünde aus, dass für den Unkundigen erwartungsgemäß undurchschaubar ist und bleibt). Und mit so neckischen Dingen wie einem beweglichen Gittertor, dass den Überweg über die Gleise von Gleis 1 zu Gleis 2/3 sperrt, wenn ein Zug angekündigt ist. Was natürlich nicht heißt, dass es nicht für einen Radfahrer nochmal schnell geöffnet würde.  Der Fahrdienstleiter (?) sitzt ja auch direkt gegenüber in seinem Glaskasten und hat alles im Blick.
Oh, und an Gleis 1 stand zur Freude der örtlichen Jugend (die alle paar Minuten in Gestalt einiger (prä-)pubertierender Mädchen aus dem Bahnhofsgebäude auftauchte und laut “Ching-Chang-Chong!” rief) ein asiatisches Pärchen. Vermutlich hat man so etwas da noch nie gesehen. *g*
Und nun zurück in die Zivilisation ...
Nun gut, nicht wirklich eine Bahnfahrt, aber doch ein öffentliches Verkehrsmittel und damit hier noch einigermaßen richtig einsortiert. 
Eine Woche Tagung im tiefsten Schwarzwald bringt so allerlei mit sich, unter anderem auch eine knappe Stunde Busfahrt vom Ende der Bahnstrecke (naja, jedemfalls dem letzten Bahnhof), über Berge und durch Täler, bis an den Zielort. Natürlich ohne Ansage der Haltestellen, natürlich auf Hin- und Rückfahrt mit völlig unterschiedlichen Fahrkarten zu total unterschiedlichen Preisen :), und mit Halten an irgendwelchen Abzweigungen, einsam auf der Bergkuppe gelegenen “Hotel-Gasthöfen”.
Und vor allem, auf dem kurz nach 12 Uhr angetretenen Rückweg, mit Schulkindern. Vielen Schulkindern. Eine knappe Stunde lang. Waaaaaaah! (Ich hatte gehofft, das nach dem Abschluss meiner Schullaufbahn nicht mehr erleben zu müssen. War wohl eine vergebliche Hoffnung.  )
Sunday, October 19. 2003
Was ich ganz zu erzählen vergaß, aus der Snickers-Woche:
An eben dem Montag, an dem ich zunächst den eigentlich geplanten Zug verpasste und den eine Stunde später verkehrenden benutzen mußte, hatte natürlich auch der schon 10-15 Minuten Verspätung in der Vorankündigung. Und kaum rückte die angekündigte Einfahrtzeit heran und kaum hatte ich mich auf den Bahnsteig von Gleis 4 begeben, fängt die Oberleitung irrsinnig an zu wackeln, von “vorne” knallt es, und Funken fliegen. Beruhigend, wenn man dann gerade neben einem Bahnmitarbeiter steht, der zu seinem Kollegen meint, das sei es dann wohl erstmal wieder gewesen mit der Einfahrt des Zuges. seufz
Continue reading "Vogelschlag"
|[)?/[[ +.@++]! |+))%+) If I were a NetHack monster, I would be a shopkeeper. I’m exceptionally polite and helpful, but get angry when people try to take advantage of my trusting nature. Which NetHack Monster Are You?
|
Kommentare