Saturday, May 1. 2010
Wie seit vielen, vielen Jahren haben wir für die Neustadter Johanniter wieder einmal am 1. Mai den Jungschartag 2010 des EC Pfalz sanitätsdienstlich betreut. Wie ich letztes Jahr schon schilderte,sind die Verhältnisse jetzt für uns etwas anders, weil es “unseren” Ortsverband faktisch nicht mehr gibt. Die Kollegen des Nachbarverbandes hatten uns aber wieder ein Fahrzeug - einen Reserve-KTW des Rettungsdienstes - und umfangreiches Material vorbereitet, so daß wir im wesentliche im selben Team wie letztes Jahr (und vorletztes Jahr ... und das Jahr davor ... und das Jahr davor ...) tätig werden konnten und in zwei - zwischendurch drei - Personen erneut umfangreiche Qualifikationen vereinten. Ich muß mich immer noch daran gewöhnen, daß man Einsätze mit denselben Freunden und Kollegen zusammen wie die letzten 10-15 Jahre abarbeiten kann, sich die medizinische Qualifikation aber doch nach oben verändert hat.
Auch das Wetter erreichte in diesem Jahr leider nicht die gewohnte Qualität. Der reichliche Sonnenschein, mit dem der Jungschartag sonst immer gesegnet war, blieb heuer (ha!) aus, stattdessen blieb es bedeckt, unangenehm kühl und zeitweise richtiggehend nass.
Dafür war manches in diesem Jahr so, wie man es von früher (ganz früher ...) kennt. Das uns bereitgestellte Einsatzmobil erwies sich nämlich als Quell spannender Überraschungen. Schon bei der Übernahme gab es vorsichtige Andeutungen, daß die letzten Nutzer (nachts zwischen drei und vier Uhr ...) über Schwierigkeiten mit dem Getriebe berichtet hätten. Das konnten wir nicht reproduzieren; dafür versagte der Tacho seinen Dienst und blieb konstant auf dem Nullanschlag. Nun gut, das Phänomen hatte ich schon vor 10 Jahren mit Fahrzeugen aus diesem Fuhrpark, außerdem hatte das Auto nicht nur ein Blaulicht, sondern auch ein Navi, mit dem sich die Geschwindigkeit hinreichend abschätzen ließ; das sollte unseren Einsatz für das Wohl der uns anvertrauten Jungschar ( *hüstel*) also nicht verhindern, so daß wir uns frohgemut auf den Weg machten. Auf halber Strecke wurden wir dann allerdings mit einer roten Kontrolleuchte beglückt; eine kurze Nachschau in der Betriebsanleitung, die sich - unerwartet, aber glückhaft - an Bord befand, ergab dann, daß das Getriebeöl sich wohl über die Temperatur beschwerte. Dennoch erreichten wir unbeschadet den Einsatzort, von wo aus wir dann telefonisch weitere Weisungen einholten. Nach längerem hin und her - Wochenende und Feiertag - blieb es dann bei dem, was wir auch so gemacht hätten: zunächst mal nach Betriebsanleitung abkühlen lassen, wenn das nicht hilft, langsam zum Standort zurückschleichen.
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Saturday, December 2. 2006
Diesen Samstag haben wir uns zu dritt in meinem alten Johanniter-Ortsverband zusammengefunden, um für das nächste (halbe) Jahr die Vorplanung unserer neu gegründeten Jugendgruppe zu besprechen. Erfreut habe ich dabei festgestellt, daß der Kollege aus der Jugendleitung bereits einen großen Fundus an Ideen vorbereitet hatte; mal schauen, wieviel davon wir 2007 dann tatsächlich werden umsetzen können.
Eine gute Idee scheint es mir jedenfalls, die Kinder und Jugendlichen allmählich mal durch “Hereinschnuppern” bei Sanitätsdiensten an die Arbeit der “Großen” heranzuführen.
Sunday, September 3. 2006
Nachdem unsere 1997 gegründete Jugendgruppe im Laufe der Zeit auseinander gegangen ist und die meisten Kinder und Jugendlichen - jetzt erwachsen geworden - im aktiven Dienst tätig sind, hat sich ein (auch schon nicht mehr so) neuer Kollege nun aufgerafft und einen neuen Start gewagt, beginnend mit einem “Ersthelfer-von-morgen”-Kurs im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Neustadt, zu dem auch der von uns alljährlich betreute Hüttenbau gehört.
Es sieht so aus, als wäre der Kurs ein guter Start gewesen. Hoffen wir, daß es so auch weiterläuft!
Saturday, September 2. 2006
Wie ich bereits im vergangenen Jahr an dieser Stelle berichtete, bin ich einer der gewählten Landesvertreter meines Regionalverbandes der Johanniter-Unfall-Hilfe, und in dieser Funktion durfte ich am heutigen Samstag zusammen mit meinem Neustadter Kollegen nach Mainz zur diesjährigen - und damit außerhalb des üblichen 2-Jahres-Rhythmus stattfindenden - Landesvertreterversammlung des Landesverbandes Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar eilen, wo ich den Regionalverband Vorderpfalz-Weinstraße-Wonnegau vertrat (ja, irgendwo bei uns muß ein großer Fan von Fusionen und Bindestrichen sitzen; vielleicht wurde auf meinem Namensschild die Bezeichnung daher auf “Vorderplaz/Weinstraße” verkürzt? *g*).
Dort angekommen gab es vor und nach der (mit knapp 45 Minuten bei gut einer Stunde Fahrtzeit in jeder Richtung sehr kurzen) Versammlung dann die Gelegenheit, neben der Einnahme von Speis und Trank auf dem Veranstaltungsgeländer Mainzer Messe auch den diesjährigen Landeswettkampf in Augenschein zu nehmen. Ein wohlorganisiertes und buntes Treiben, wenn sich auch leider die (wenigen!) teilnehmenden Mannschaften auf dem großzügigen Gelände etwas verloren. Wenn aus 16 Kreis- und Regionalverbänden nur jeweils 6 Mannschaften in den Kategorien A (Sanitäter > 16 Jahre) und S (Rettungssanitäter) teilnehmen, wobei einige Verbände noch mehrere Mannschaften stellen, ist das allerdings kein Wunder ...
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Sunday, August 13. 2006
Ich hatte gehofft, diesmal würde sich vielleicht jemand anderes finden, um den Fischern beim Feiern von Festen zuzuschauen, aber nahezu erwartungsgemäß angesichts der doch arg zusammengeschrumpften Besetzung unseres Ortsverbandes blieb diese Hoffnung vergeblich, so daß ich - nach etlichen Umplanungen - dann doch meinem Kollegen Benjamin (der bereits gestern das zweifelhafte Vergnügen hatte, im Regen an einer matschigen Wiese zu parken) heute den Tag über Gesellschaft leistete.
Immerhin hatten wir so einmal Gelegenheit, alles zu besprechen, was so zu besprechen war. Der vermutlich einzige Vorteil, wenn die Verbands- bzw. Bereitschaftsführung einen Dienst selbst besetzen muß. 
Thursday, August 3. 2006
Heute folgte der zweite Tag des diesjährigen Hüttenbaus, der ebenso wie der gestrige erste Tag sehr angenehm verlief. Für mich jedenfalls. Der junge Kollege aus Speyer, der mit mir zusammen über die versammelte Schar wachte (und das schon seit Montag!), mag das möglicherweise anders sehen. Obwohl, was gibt es netteres als eine ganze Gruppe Mädchen primär im Grundschulalter, die vor einer der Hütten stehen und laut kreischend verkünden, ihre (17jährige) Betreuerin “habe sich in einen Sani verliebt”? *eg* (Ich hoffe mal, ich war nicht gemeint; nachdem man aber später mein Alter erschreckend genau schätzte, nehme ich das nicht an. )
Das kann dann nur noch übertroffen werden von einer wilden, ungefähr 10köpfigen Horde, die ein tolles Spiel gefunden hat: man kann dem Sani seine Basecap wegnehmen. Und alles, was er im Gürtelholster hat. Und das Handy. Und alles, was er in den Taschen hat. Und selbst, wenn er vier von uns auf einmal festhalten kann - wir sind einfach zu viele. *veg* Verhängnisvoll natürlich, wenn man das Spiel auch nur einmal am Anfang mitspielt ...
Am Ende fand sich dann aber noch ein passender Deal - “wir lassen die Sanis in Ruhe, und sie zeigen uns dafür den Krankenwagen”. Damit waren dann alle zufrieden, und die Enttäuschung war beim heute schon am Mittag endenden Einsatz nur deshalb groß, weil für das abendliche Grillen und die folgende Übernachtung kein Sanitätsdienst mehr angefordert war. 
Wednesday, August 2. 2006
Same procedure as every year, Thomas: Ferienprogramm des Jugendamtes, Hüttenbau auf dem Abenteuerspielplatz, Sanitätsdienst - you know the drill.
Dieses Jahr zum ersten Mal mit unserem neu erworbenen (heißt: in einem Nachbarstandort ausrangierten) KTW aus seeligen Zeiten des Katastrophenschutzes, der ... schon ein wenig älter ist. Genau genommen bin ich wohl der einzige von uns dreien, der jünger als dieses Vehikel ist. Aber wenn man nicht vergißt, daß er beim Tanken Bleiadditiv braucht, daß “Servo” ein Fremdwort ist und die Bremsanlage massiven Tritt erfordert, um das Fahrzeug auch tatsächlich merklich zu verlangsamen, wenn man den “Knochen” (Batteriehauptschalter) kennt und vor allem sich daran gewöhnen kann, daß beim Bau der Karosserie ersichtlich Zwerge Pate standen, so daß das linke Knie sich nach dem Auskuppeln deutlich oberhalb des Lenkrades befindet (und entsprechend abgeknickt ist), wenn, ja, wenn, dann ist das ein recht nettes Fahrzeug. Und - es hat Blaulicht, es hat sogar ein Signalhorn (das man lieber nicht hören möchte), es hat Funk, und, am wichtigsten: es ist so alt, daß es mit Sicherheit nicht von anderen Dienstbereichen ausgeliehen wird und - wie die früheren Fahrzeuge des Bereichs Einsatzdienste - dann als bedauerlicher Totalschaden endet. (“Neubeschaffung? Sorry, leider keine Mittel.”)
Dafür verlief der Einsatz an sich dieses Jahr bisher sehr angenehm: die Kinder waren nett und nicht allzu nervig, die Kollegen hatten die Sache so im Griff, daß ich mich tatsächlich auf das Tragen der Verantwortung (und die Essensbeschaffung - glücklicherweise gibt es ja jetzt einen Burgerking ) beschränken konnte. So darf das immer sein.
Sunday, May 21. 2006
Wie letztes Jahr um diese Zeit habe ich Urlaub, und wiederum zwacke ich einen Tag (naja, diesmal Abend ) ab, um einen benachbarten JUH-Verband bei einem größeren Sanitätseinsatz - diesmal in Speyer auf dem Rheinland-Pfalz-Tag - zu unterstützen.
Allerdings verläuft der Abend im wesentlichen ereignislos: die Organisation ist für ein Ereignis dieser Größe gut gelungen, es gibt keine echten Pannen, ausreichend Personal ist vorhanden - nur keine (kaum) Besucher. Also sitzen wir die Stunden ab, nutzen die Zeit zur Unterhaltung und zum Verzehr der überzähligen Essensportionen, die wir dank Verzichts der vor uns in der Liefertour liegenden Stationen erhalten (statt 12 Portionen 36, von denen wir dann 24 angenommen haben - wenn man die Nudeln (oder den Nudelsalat?) links liegen ließ und das (kalte) Steak stattdessen zwischen ein Brötchen von der letzten Lieferung klemmte, waren sie auch ganz lecker.
Jedenfalls hat sich mein Beitrag zum ganzen dann in der Koordination der vollen, leeren und halbleeren Essensbehälter erschöpft. *g*
Wednesday, May 3. 2006
Jetzt wohne ich schon über ein Jahr hier und habe immer noch nicht die Zeit gefunden (respektive mich aufgerafft), einmal bei der dortigen Dependance meiner Hilfsorganisation vorbeizuschauen, von der ich bisher nur ab und an mal Autos fahren oder stehen sah. Das sollte sich ändern, und nach einem netten Mailwechsel übers Wochenende bin ich heute abend dann einmal dort zum wöchentlichen Treffen eingeflogen, wurde direkt herumgeführt und quasi aufgenommen - sehr erfreulich.
Daß ich dann noch bis nach Mitternacht mit zwei Kollegen - teilweise bekannt aus einer Mailingliste - erst in der Unterkunft und danach noch downtown bei einem Bier zusammensitzen würde, war allerdings weniger vorhersehbar und auch nicht so geplant. Eigentlich wollte ich mich ja einmal ausschlafen ... *seufz*
Monday, May 1. 2006
Nach 2005 und 2004 und ... naja, vielen Jahren (sind es schon 10?) gehörte ich dieses Jahr bei der sanitätsdienstlichen Absicherung des Jungschartages wieder mehr oder weniger zum Inventar. Das Motto dieses Jahr war - natürlich - die Weltmeisterschaft, das Wetter trocken, aber ungewohnt kühl und nach einigen Sonnenstrahlen am Morgen auch eher bedeckt, und der Ablauf durch das Entfallen des Geländespieles in diesem Jahr einmal deutlich anders; dafür brachten neue Stationen frischen Wind ins Spiel, aber (praktisch) keine Verletzungen hervor, und so waren am Ende wohl alle damit zufrieden.
(Nein, Bilder gibt es auch dieses Jahr nicht. Nicht von mir, jedenfalls.)
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