Saturday, June 19. 2010
Nach dem gestrigen Release der praktisch komplett neu geschriebenen Version 0.3 von checkmail kann ich heute die Version 0.4
von checkmail ankündigen, die die eigentlich geplanten Änderungen enthält.
checkmail erkennt temporäre Fehler - bspw. auch beim Greylisting - jetzt als solche, statt diese E-Mail-Adressen als nicht zustellbar zu definieren; außerdem werden in jedem Fall die Antworten des Mailservers standardmäßig ausgegeben.
Überdies kann checkmail jetzt selbst eine tatsächlich zufällige - und damit mit hoher Sicherheit nicht zustellbare - E-Mail-Adresse erzeugen, wenn geprüft werden soll, ob der betreffende Mailserver überhaupt schon im SMTP-Dialog die Zustellbarkeit überprüft (ansonsten sind positive Antworten keine Garantie für die Existenz der geprüften Adresse). Die übrigen Konfigurationsangaben (der zu verwendende Absender und die Angaben für HELO/EHLO) können nun nicht nur im Script definiert, sondern auch auf der Kommandozeile übergeben werden.
Die Dokumentation wurde entsprechend aktualisiert.
Die aktuelle Version steht jeweils auf meiner Downloadseite
zur Verfügung.
Friday, June 18. 2010
Nach rund 5 Jahren Pause habe ich nunmehr eine neue Version 0.3 von checkmail released, einem Kommandozeilen-Tool zur Überprüfung der Zustellbarkeit von E-Mail-Adressen.
Im Prinzip wurde das Script komplett neu geschrieben, modularisiert, neu strukturiert und in den Kommentaren vereinheitlicht. Außerdem habe ich die Ausgaben neu gefaßt und ausführlicher gemacht; MXe werden jetzt zuverlässig in der nach dem DNS vorgegebenen Reihenfolge ausprobiert, Multi-Line-Antworten ordnungsgemäß protokolliert und der Exit-Status bei der Batch-Verarbeitung von Adressen sinnvoll gesetzt (womit zugleich eine Veränderung der Bedeutung des Exit-Status verbunden war).
Außerdem wurde die Dokumentation im POD-Format in das Script integriert und ins Englische übersetzt und ein Changelog hinzugefügt.
Die aktuelle Version steht jeweils auf meiner Downloadseite
zur Verfügung.
Thursday, May 13. 2010
Soeben habe ich eine neue Version 0.8.1 von yapfaq released, die im Vergleich zur bisherigen Version 0.7 nur noch vergleichsweise kleine Änderungen aufweist:
PGP-/GPG-Support entfernt
Die Unterstützung für das Signieren von Postings ist ersatzlos entfallen. Es bestehen ausreichende Möglichkeiten, dies extern zu lösen, bspw. über tinews.pl; daher gibt es keinen Anlaß, den dort enthaltenen Code in yapfaq zu duplizieren. Seit der letzten Version ist der Aufruf - bspw. - von tinews.pl direkt aus yapfaq heraus möglich.
Konfiguration
Die in der Konfigurationsdatei yapfaq.cfg mögliche Definition des Schemas für die Erzeugung der Message-ID kann jetzt auch einen Platzhalter für einen Unix-Timestamp enthalten.
Außerdem kann die in der letzten Version hinzugefügte Möglichkeit, zum Posten ein externes Programm zu verwenden, nunmehr auch in der Konfigurationsdatei .yapfaqrc definiert werden, nicht nur über den Kommandozeilenparameter “-s”.
Kleinere Änderungen und Fehlerbehebung
In der Konfigurationsdatei yapfaq.cfg wurden optionale Einstellungen als solche gekennzeichnet und auskommentiert, außerdem die Optionen mit einheitlichen Erläuterungen als Kommentar versehen.
Die Dokumentation wurde um bisher fehlende Optionen und die Erläuterung der voranstehenden ergänzt. Außerdem enthält sie jetzt Links zum Git-Repository und zum Bugtracker.
Die aktuelle Version steht jeweils auf meiner Downloadseite
zur Verfügung.
Update: Nachdem Version 0.8 nicht lauffähig war, ist dieser Fehler in Version 0.8.1 behoben.
Thursday, April 15. 2010
Gestern habe ich eine neue Version 0.7 von yapfaq released. Im Vergleich zur Version 0.6.2 ergeben sich folgende wesentlichen Änderungen und Neuerungen:
Konfiguration über .rc-Datei
Es sind keine Einstellungen in yapfaq.pl selbst mehr erforderlich; alle Konfigurationsparameter - zu nutzender Newsserver, Benutzername und Paßwort für diesen, etc. pp. - können jetzt in der Datei .yapfaqrc eingestellt und geändert werden.
Außerdem kann über den neuen Kommandozeilenparamter “-c” eine andere .rc-Datei übergeben werden; auf diese Weise lassen sich bspw. durch Angabe unterschiedlicher .cfg-Dateien in verschiedenen .rc-Dateien auch verschiedene FAQ-Sammlungen durch yapfaq bearbeiten.
Posten über externes Programm
Statt die FAQs durch yapfaq selbst posten zu lassen können diese nunmehr auch per Pipe an ein externes Programm weitergegeben werden, das durch den neuen Kommandozeilenparamter “-s” definiert wird, bspw. inews aus dem INN-Paket oder den mächtigeren Ersatz tinews.pl, den man von ftp.tin.org herunterladen kann. Selbstverständlich kann dieses externe Programm auch cat, mail o.ä. sein - je nachdem, was man erreichen möchte.
Kleinere Änderungen und Fehlerbehebung
Der Kommandozeilenparamter “-h” gibt jetzt nicht mehr nur Version und Kommandozeilenparameter aus, sondern stattdessen die komplette man-Page; Version und Copyright erhält man über den neuen Kommandozeilenparamter “-V” ausgegeben.
Die Statusinformationen - letztes Posting der FAQ und dessen Message-ID - werden jetzt nur noch nach erfolgreichem Posten (bzw. wenn das mit “-s” aufgerufene Programm den Exitcode “0” zurückgibt) gespeichert.
Ein Anmeldeversuch am Newsserver erfolgt nur noch, wenn ein Benutzername gesetzt ist.
Und schließlich ist die Angabe des Formats für die Message-ID jetzt optional; für den Default wird der Hostname des Systems als FQDN herangezogen. Bei ungültigen Angaben für Expires und Message-ID-Format wird jetzt korrekt der Default eingesetzt; außerdem finden beim Laden der Konfigurationsdatei (standardmäßig yapfaq.cfg) nunmehr weitere Überprüfungen statt.
Die aktuelle Version steht jeweils auf meiner Downloadseite zur Verfügung.
Friday, February 26. 2010
Wie am Wochenende schon angekündigt, habe ich yapfaq in den letzten Tagen etwas weiterbearbeitet. Version 0.6 (bzw., aufgrund einiger kleiner Fehler im ersten Release, Version 0.6.2) enthält neben einigen kleineren Änderungen vor allem folgende Erweiterungen:
Variabler Expires:-Header
Die bisherige Version hat einen Expires:-Header von drei Monaten gesetzt; dieser Wert ist nunmehr konfigurierbar.
Kommandozeilen-Parameter
yapfaq nimmt jetzt einige Kommandozeilen-Parameter entgegen. So können mittels “-v” Informationen über den Programmablauf ausgegeben werden; mit dem Parameter “-f” kann die Abarbeitung auf die genannte FAQ beschränkt werden, yapfaq arbeitet dann also nicht alle FAQs ab. Außerdem kann mit “-p” das Posten aller - oder einer - FAQ(s) erzwungen werden, auch wenn diese eigentlich noch nicht fällig ist; am sinnvollsten ist das im Zusammenhang mit “-f”. Die Parameter “-d” und “-t” ermöglichen Tests: “-d” führt zu einem reinen Simulationslauf, bei dem nichts gepostet wird, so daß bspw. getestet werden kann, welche FAQs zum Posten anstehen würden. “-t” ermöglicht es, die FAQ nicht in die eigentlich vorgesehene(n) Gruppe(n) zu posten, sondern stattdessen in eine Testgruppe oder auf die Konsole auszugeben, um zu prüfen, wie ein Posting aussehen würde.
Die aktuelle Version steht jeweils auf meiner Downloadseite zur Verfügung.
Monday, February 15. 2010
Leider habe ich in den letzten Wochen - wie schon befürchtet - inhaltlich nicht mehr viel zur Liste der deutsch(sprachig)en Usenet-Hierarchien beitragen können, aber immerhin habe ich heute ein Update der Liste nach news.admin.hierarchies posten können. Bei deren Erstellung habe ich dann direkt noch einige Fehler - namentlich eine falsche Datenbankabfrage, die zu inkorrekten Angaben beim Aktualisierungsstand der Daten zu den einzelnen Hierarchien führte - im Code behoben.
Tuesday, January 26. 2010
Wie ich vor anderthalb Wochen schrieb, fehlte meiner Beschreibung der Funktionsweise des Newsservers INN noch der Teil über Expire; namentlich deshalb, weil mir die Funktionsweise selbst nicht hinreichend klar war.  Inzwischen habe ich aber, so denke ich, dank der hilfreichen Erläuterungen in de.comm.software.newsserver den notwendigen Durchblick gewonnen und die Beschreibung entsprechend ergänzt.
Sunday, January 17. 2010
Der Urlaub neigt sich endgültig seinem Ende zu, und - leider - ist die Todo-Liste, insbesondere hinsichtlich angedachter größerer Projekte, die man abends oder am Wochenende (zumindest bei meiner derzeitigen zeitlichen Belastung) nicht sinnvoll angehen kann, nicht merklich geschrumpft. Stattdessen habe ich mich (ungeplant) auf die Datensammlung zu Usenet-Hierarchien und danach dann auf den Umgang mit git konzentriert und am Ende eine ganze Reihe Dinge umgesetzt, die auf der ToDo-Liste eigentlich gar nicht vorkamen. 
Nachdem Newsserver in den letzten Wochen eine so große Rolle gespielt haben ist es jetzt zum Abschluss nur recht und billig, wenn ich (nach mehrjähriger Pause) meine Seite zur Funktionsweise des INN endlich um die noch fehlenden Teile ergänze; umso mehr, als ich meine Webseiten mittlerweile in ein git-Repository eingecheckt habe und daher auch den Umgang damit üben kann, insbesondere, was fraktionierte Commits betrifft. Das ist eine sehr nette Sache: man nimmt eine Reihe unterschiedlicher Änderungen vor, die nichts miteinander zu tun haben - bspw. eine Ergänzung der INN-Beschreibung auf der einen Seite und Richtigstellungen/Tippfehlerkorrekturen, über die man zufällig stolpert, auf der anderen -, und kann diese Änderungen aber selektiv committen, bspw. zuerst nur die Ergänzungen, dann die Änderungen, dann die Rechtschreibfehler. Das macht die Commits übersichtlicher und ggf. auch leichter zu reverten, weil man nur logisch zusammengehörendes auch zusammen committet, ohne daß man beim Editieren darauf achten müßte.
Ich kann also hiermit verkünden, daß ich die Abschnitte über Steuernachrichten (control.ctl), Filter und Reader-Authentifizierung sowie eine recht umfangreiche Linksammlung ergänzt habe. Fehlen nur noch Erläuterungen zum Expire, aber das muß ich erst einmal selbst verstehen. 
Update 2010-01-26: Inzwischen steht auch die Erläuterung zum Expire online. Die Seite ist damit - endlich! - fast fünf Jahre nach ihrer ersten Erstellung komplettiert. Ich hoffe, sie hilft dem einen oder anderen (vermißt wurden die fehlenden Teile allerdings offensichtlich nicht, wenn man nach dem erhaltenen Feedback über die Jahre geht ...).
Friday, January 15. 2010
Meine Homepage hat - wie damals in den Neunzigern viele - u.a. als Linksammlung begonnen; schließlich war damals kaum jemand online, und jede Institution oder Privatperson mit eigenen Webseiten noch gewissermaßen etwas besonderes, Perlen, die man sammeln und thematisch zusammenstellen konnte. Mit der Zeit hat sich das gegeben; heutzutage sind Kreti und Pleti online präsent, und Linklisten schlicht überflüssig, es sei denn, es geht um sehr spezielle und konkrete Themen (oder eigene “Favoriten”, oder Links, die man sich zur späteren Bearbeitung merken möchte). Daher habe ich die vorhandenen Listen immer mehr abgespeckt und kaum mehr gepflegt, aber dafür begonnen, eine Bookmark-ähnliche Liste zusammenzustellen, insbesondere mit solchen Seiten, die ich nach längerer Suche gefunden habe und mir merken möchte. Auch diese ist dann aus dem Ruder gelaufen, v.a. deshalb, weil ich keine Lust hatte, ihr ein brauchbares Interface für die Bearbeitung zu verpassen, und es nicht wirklich prickelnd ist, bei ohnehin vorhandenem Zeitmangel für jede Änderung HTML-Dateien zu bearbeiten oder direkt mit dem MySQL-Client in der Datenbank herumzufuhrwerken.
Nächster Zwischenstand war dann, entsprechende Links einfach irgendwo in einer Textdatei auf dem lokalen Rechner zu sammeln (mit den “Lesezeichen” bzw. Bookmarks des Browsers konnte ich mich aus irgendwelchen Gründen nicht so recht anfreunden, das ging bisher an mir ein wenig vorbei); später dann habe ich versucht, solche Links ebenso wie meine diversen Todo-Listen, Codeschnippsel etc. in einem Wiki zu sammeln. Das hilft aber für Links, die man sich gerne merken und ggf. auch für andere nutzbar machen möchte, nicht so wirklich.
Heute habe ich mich dann kurzerhand entschlossen, den ganzen Kram in einen dieser “Social-Bookmarking”-Dienste auszulagern, und meine Wahl fiel auf delicio.us. Dort kann ich Links einfach abkippen, taggen, sortieren, für andere bereitstellen - und das alles auch mit Unterstützung im Browser durch ein entsprechendes Plugin. Gekauft. url.th-h.de und die entsprechende Unterseite meiner Homepage redirecten dementsprechend ab jetzt nach dort.
In den letzten 10 Tagen habe ich auf meine diversen Anfragen hin eine große Zahl via Newsgroup oder per E-Mail eingehender Hinweise und Ergänzungen zu meiner Liste deutschsprachiger regionaler Usenet-Hierarchien (De-Regio) erhalten und - zusammen mit den Ergebnissen meiner eigenen Recherchen - die Liste entsprechend ergänzt. Ein Update habe ich auch nach de.comm.provider.usenet gepostet.
Angesichts der Vielzahl von kleinen und kleinsten Hierarchien, die mir mittlerweile benannt wurden und bei denen ich noch nicht sicher bin, wie und in welchem Umfang - und nach welchen Kriterien - sie in der Liste aufscheinen sollen (und nicht zuletzt auch deshalb, weil sich mein Urlaub dem Ende nähert und ich den derzeitigen Status dokumentieren und “einfrieren” will), habe ich ergänzend eine Seite im Heuhaufen-Wiki mit den Hinweisen eingerichtet, die noch nicht abgearbeitet sind.
Außerdem habe ich den Fokus des Projekts etwas verschoben oder erweitert, nämlich von “deutschsprachigen Regionalhierarchien” auch auf rein deutschsprachige internationale, nationale oder “special interest”-Hierarchien. Anlaß dafür waren Hinweise, daß Hierarchien wie at.* oder ch.* fehlten, die zwar unzweifelhaft deutschsprachig sind (für eine passende Definition von “deutscher Sprache” ), aber nicht in dem von mir ursprünglich angedachten Sinne von “lokal oder regional”. Andererseits fiel mir auf, daß mein Interesse bislang eigentlich weniger deutschsprachige als vielmehr tatsächlich innerdeutsche Hierarchien betraf. Mit dem Merge des Branches “de-regio-nonregio” habe ich daher eine Unterscheidung nach regionalen (deutschsprachigen), sprachspezifischen (deutschsprachigen nationalen oder internationalen) und (deutschsprachigen) “special interest”-Hierarchien eingeführt. Ersteres sind die bisher alleinig erfaßten Hierarchien mit lokalen oder regionalen Bezügen, zweiteres Hierarchien wie at.*, ch.*, de.* o.ä. und letzteres schließlich Spezialfälle wie hamster.de.* o.ä., die weder direkt sprach- noch geographisch (oder institutionell) abgegrenzt sind, sondern thematisch.
Ich denke, daß das den Pflegeaufwand nicht übermäßig ansteigen läßt; das Usenet ist derzeit - egal in welchem Bereich - nicht gerade ein schnell bewegliches Ziel (“moving target”).
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