Friday, August 13. 2010
So - am heutigen Tage wurde nach genau einer Woche das Kapitel “Waschmaschine” einstweilen wieder abgeschlossen. Der Kundendienst war erneut im angekündigten - diesmal etwas größeren - Zeitfenster vor Ort, er hat das defekte Teil getauscht, die Maschine getestet und statt knapp 400,- € nur die vereinbarte Pauschale von 150,- € kassiert. Das finde ich für zwei Einsätze samt Ersatzteil durchaus günstig.
Hauptsache aber wir können wieder wild waschen. 
Monday, August 9. 2010
Gerade wieder zurückgekehrt von einem verlängerten Wochenende in der Bundeshauptstadt und einer schönen Hochzeit, zu der wir eingeladen waren, ist das vorherrschende Gefühl nach dem Auspacken der Koffer die Müdigkeit ... und Zufriedenheit mit einigen schönen Tagen.
Dennoch kann ich mich noch nicht so recht daran gewöhnen, daß etliche Straßenzüge doch ziemlich ... heruntergekommen wirken. Graffitibedeckte Wände, Rollläden und Türen, renovierungsbedürftige Bauten - das mag ja alles seinen eigenen Charme haben, aber für mich ist das dann doch nicht das Wahre.
Friday, August 6. 2010
Am Wochenende hatte ich schon vom Versagen unserer Waschmaschine berichtet; nunmehr kann ich gute Erfahrungen mit dem Kundendienst ergänzen. Der ist telefonisch gut erreichbar, fragte alle notwendigen Daten für die Vorbereitung von Ersatzteilen ab, konnte vergleichsweise kurzfristig einen Termin für heute vormittag anbieten, kam pünktlich im angegebenen zweistündigen Zeitfenster - wichtig, weil wir ab heute mittag nicht mehr im Lande sind -, hat (wie mir berichtet wurde) einen tollen “rugged” Laptop mit GSM-/UTMS-Anbindung an das Dispositionssystem und kann dem defekten Gerät durch wildes Drehen an verschiedensten Reglern der Maschine tolle Diagnostikcodes entlocken, um den Fehler einzugrenzen. Tatsächlich steht am Ende auch eine Diagnose - aber genau dieses Ersatzteil ist (wie könnte es anders sein?) nicht vorhanden und muß erst bestellt werden.
Immerhin soll die Aktion im Laufe der kommenden Woche ihr erfolgreiches Ende finden. Schauen wir mal.
Sunday, August 1. 2010
Es gibt Dinge, die kann man überhaupt nicht gebrauchen - insbesondere nicht am Wochenende und ganz besonders nicht, wenn die Zeit ohnehin knapp gesät ist. In diese Kategorie fügt sich “Die Waschmaschine mag nicht mehr waschen” mühelos ein ... Nachdem das zunächst bemerkte Symptom “sie wird nicht fertig” sich im nächsten Anlauf als “sie will nicht schleudern” entpuppte, längeres Wälzen der Bedienungsanleitung, Ablassen des Wassers und Säubern des Pumpenvorraums nicht weiterhalfen und die Fehlerbeschreibung sich letztendlich mit “Sie zieht erst gar kein Wasser” komplettieren ließ, war guter Rat des unbegabten Handwerkers recht teuer. Aber schließlich gibt’s ja für solche Haushaltsgroßgeräte in der Regel einen Kundendienst, und glücklicherweise ist sogar die zweijährige Gewährleistungsfrist noch nicht um.
Einziger Schönheitsfehler: das Gerät ist von Quelle - und ohne Verkäufer auch keine Gewährleistung mehr.
Dankenswerterweise ergab die Netzrecherche aber, dass der bisherige Kundendienstanbieter diesen Service offenbar auch weiter anbietet und zudem zum Pauschaltarif arbeitet. Und wenn man bedenkt, daß in zwei Monaten eh alles zu spät gewesen wäre, ist das schon in Ordnung so. Dann noch nette Nachbarn, die eine Mitnutzung ihrer Haushaltsgroßgeräte für die letzten Wäscheladungen gestatten, und die Katastrophe ist gar nicht mehr so groß. 
Sunday, July 18. 2010
Mein treues - inzwischen etwas verbeultes ... - vierrädriges Gefährt begleitet mich inzwischen über 10 Jahre, und das nach längerer Standzeit während meiner Bahnpendler-Jahre in den letzten Jahren auch wieder intensiver, so daß es sogar das gefährliche Abwrackprämienjahr 2009 überstanden hat. Da muß man für dieses Bild doch einfach anhalten, egal wo: 

Monday, July 5. 2010
Nach dem letztjährigen Rutter-Konzert war die gestrige Aufführung mit zwei Stücken von Felix Mendelssohn-Bartholdy schon das dritte Konzert des Solitude-Chors, das ich mir angehört habe - jedoch diesmal das erste Freilichtkonzertauf der Bühne im Höhenpark Killesberg. Leider spielte das Wetter gestern nach der wochenlange Hitzewelle nur begrenzt mit - schon in der Nacht gewitterte es, der Morgen war verregnet und das nachmittägliche Kinderkonzert auch, was dann wohl etliche potentielle Besucher abschreckte; jedenfalls war es doch eher leer, obschon das Wetter beim abendlichen Konzert dann stabil und trocken war.
Wer nicht kam, hat, so muß ich sagen, einiges verpaßt. Zuerst konnte man dem Sommernachtstraum lauschen, der nicht aufgeführt, sondern von Rufus Beck gesprochen wurde - aber nicht einfach gesprochen, sondern in sehr launiger Weise inhaltlich zusammengefasst. Ein Genuß! - Der eigentliche (musikalische) Höhepunkt war aus meiner Sicht aber das zweite Stück des Abends, die (mir bis dato völlig unbekannte) Kantate “Die erste Walpurgisnacht” als Vertonung der (mir gleichfalls bis dahin nicht bekannten) Ballade von J. W. v. Goethe. Das muß man gehört haben ...
Sunday, June 6. 2010
“Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man bekommt.”
Offenbar gilt dieser weise Satz aus dem Film “Forrest Gump” auch für die Packstation von DHL. Heute abend nach der Heimkehr aus dem hohen Norden haben wir - schon recht müde - einen Abstecher zu ebendieser gelben Wunderkiste gemacht, denn auf meinem Mobiltelefon hatten sich zwei Benachrichtigungen gesammelt, passend zu den zwei Versandbestätigungen von Amazon.
Das erste Fach öffnete sich auch ganz unspektakulär - aber dafür bot das zweite Fach eine Überraschung dar: nicht eine Sendung, sondern direkt drei lagen darin und warteten auf mich! Gut, zwei Sendungen im selben Fach hatte ich schon einmal, das ist ja auch durchaus unter dem Gesichtspunkt der effizienten Nutzung gar nicht schlecht (unter dem Gesichtspunkt des Trackings allerdings eher nicht so optimal), warum also nicht drei? Nächste Überraschung: Keine einzige der drei Sendungen ist für mich! Alle drei sind an andere Personen gerichtet, und zwar an drei verschiedene andere Personen mit unterschiedlichen Namen und völlig unterschiedlichen Postnummern. Einzige Gemeinsamkeit ist, das ihr Ziel auch “meine” Packstation war ...
Was tun, sprach Zeus? Einfach liegen lassen hätte ja niemand geholfen, daher habe ich die drei Fehlzustellungen eingepackt und direkt noch heute abend über das Webinterface den Sachverhalt an DHL mitgeteilt, mit der Bitte, mir doch Auskunft über den Verbleib meiner erwarteten Sendung zu geben und vor allem mir auch mitzuteilen, was ich mit den drei überzähligen Sendungen tun soll.
Ich bin gespannt.
(Hatte jemand das schonmal? Ein Versehen oder eine Fehlbedienung scheidet ja eigentlich aus. Verwechslungen, klar, die kommen vor, aber drei Sendungen im selben Fach und keine für den Benutzer, der als Adressat in die Packstation eingegeben wird?)
Tuesday, May 25. 2010
In der Nähe meiner Arbeitsstätte hat vor kurzem ein neues asiatisches Schnellrestaurant aufgemacht, das nicht nur “take away” anbietet, sondern auch über einige Sitzplätzue verfügt und damit wirbt, alle Gerichte würden frisch und vor allem ohne Glutamat hergestellt.
Nachdem ich dieser Lokalität bereits letzte Woche einmal einen Testbesuch abgestattet hatte, der sich aufgrund des hohen Zuspruchs eher langwierig gestaltete, haben wir heute die Schulferien genutzt und sind dort einmal Essen gegangen. Und ich muß sagen, es ist nicht schlecht und preislich durchaus sehr günstig.
Letzteres habe ich allerdings dadurch direkt wieder ausgeglichen, daß ich noch ein großes Sushi-Menü mitgenommen und dann am Schreibtisch verspeist habe - schließlich wollte ich das immer schon einmal ausprobieren. Nicht nur die Zubereitung erwies sich als interessant, sondern auch geschmacklich wurde ich nicht enttäuscht. Vielleicht schaue ich dort also in Zukunft öfter mal vorbei; immerhin ist es mal etwas anderes.
Sunday, May 16. 2010
Letztes Wochenende stand ich etwas traurig vor den Resten einer der von mir abonnierten Fachzeitschriften, die offenbar in den Briefkasten nicht mehr hineingepasst hatte und sich wetterbedingt im Zustand fortgeschrittener Auflösung befand: aufgequollen, der Umschlag gerissen, die Seiten miteinander verklebt und ganz wellig, die Druckfarbe teilweise ausgebleicht ... und dabei pflege ich doch die Jahrgänge regelmäßig zu binden. Das geht so natürlich nicht sinnvoll. 
Also habe ich flugs den Verlag Wolters Kluwer angemailt, die Misere geschildert und um Zusendung eines neuen Exemplars - natürlich auf meine Kosten - gebeten. Am Freitag trudelte es dann, sicherheitshalber in einen Umschlag verpackt, auch schon wohlbehalten ein, und auf dem Lieferschein steht “Kostenfreie Nachlieferung”. Das nenne ich Service - sehr fein!
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