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Wednesday, June 10. 2009LILO makes the differenceDieser Tage war mal wieder ein Kernelupdate einzuspielen. Normalerweise mache ich das Maschine für Maschine, um bei möglicherweise auftretenden Problemen nur ein System bis zur Lösung lahmzulegen, und eigentlich nie abend, wenn ich eigentlich nur noch ins Bett gehen sollte. Dieses Mal dachte ich mir, das könne ich “noch eben schnell” erledigen - famous last words. Und weil es schnell gehen sollte, habe ich den Update-Prozess mehr oder weniger gleichzeitig gestartet und die ersten beiden Maschinen dann auch parallel rebootet. Während ich dann darauf wartete, daß sie ordnungsgemäß wieder hochkommen, hatte ich die übrigen Updates durchlaufen lassen. Nur ... kamen die beiden rebooteten Maschinen nicht wieder hoch. Nada. Und natürlich handelte es sich dabei um gehostete Server, und natürlich um ältere solche, die über keine remote console verfügen. Nicht, daß mir das zwingend geholfen hätte. Also hilft nur fluchen und ein Reboot in das sog. Rettungssystem, ein Minimal-Linux, das eine Untersuchung des Systems erlaubt. Und während ich noch grübelte und in den Logs nach möglichen Ursachen suchte, kam mir auch schon ein Gedanke - beides waren Altsysteme, die als Bootloader noch mit LILO, nicht grub, ausgestattet sind. Und ich konnte mich jedenfalls nicht bewußt erinnern, beim Upgrade irgendwelchen Output von LILO gesehen zu haben ... Also die Partitionen ins Rettungssystem mounten, in das Echtsystem chrooten, lilo ausführen, unmounten, das Echtsystem rebooten und das beste hoffen. Und, siehe da: das war die Lösung. Jetzt frage ich mich nur: War das immer schon so, daß man bei einem Debian nach dem Kernelupdate von Hand lilo ausführen mußte? Oder wurde das früher - unter Sarge oder Lenny - nicht automatisch von einem postinstall-Script gemacht? kopfkratz Und wenn letzteres: wie stelle ich dieses Verhalten wieder her?
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Saturday, May 16. 2009Kein Anschluß unter dieser NummerDa trudelte doch am gestrigen Freitag eine Anfrage über das Kontaktformular auf meiner Homepage mit der Bitte um Hilfe bei einer bestimmten Fragestellung (im Zusammenhang mit Newsgroups und einer schulischen Aufgabe) ein. Man weiß ja nie, wie sehr es dabei eilt, also nutze ich heute die anstehende Zugfahrt und stelle eine ausführliche Antwort - der Mailclient zählt rund 170 Zeilen, inkl. Quotes - mit Links zu weiterführenden Texten zusammen, die ich von unterwegs noch absende (immerhin habe ich jetzt ja eine funktionierende UMTS-Karte Und was ist das Ergebnis? Die angegebene E-Mail-Adresse des Fragestellers (bei einem großen deutschen Freemailanbieter mit drei Großbuchstaben) ist nicht existent. (Vielleicht sollte ich nächstes Mal einfach gar nicht erst antworten. Spart Zeit, die ich eigentlich nicht habe ...)
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Thursday, March 19. 2009Zum Glück gibt’s die PackstationJa, die Packstation ist schon ein Glücksfall ... meistens. Demletzt habe ich zuerst mehrfach motorisiert den Standort derselben und die zugehörige Filiale umkreiselt, um die eine - an die Packstation adressierte, aber in die Filiale umgeleitete - Sendung abzuholen, und wollte sodann die andere nach dort adressierte Sendung aus der Packstation befreien. Leider hatte dieselbe sich gerade freigemacht und einen Herrn von der "Deutschen Post AG - Technischer Service" davor stehen, der in ihren Eingeweiden wühlte (und sie mit einem Pinsel abpinselte ...). Auf meine Frage, ob das noch eine längere Geschichte werden würde, bejahte er aus ganzem Herzen. Der Gipfel war dann einige Stunden später die erneute Erinnerung per SMS, ich hätte da noch ein Paket in der Packstation - ja, sicher! Ich würd's ja auch gerne holen, wenn sie es denn herausgeben würde. Erst am Abend wurde ich dann versöhnt, nachdem sich nicht nur schnell ein Parkplatz fand, sondern auch die Packstation brav ihren Inhalt aushändigte. Warum nicht gleich so? Wednesday, March 18. 2009Bahnfahrers Freud und LeidMit der Bahn zu fahren kann sich durchaus als bequem erweisen: keine Staus (nur Verspätungen und überfüllte Züge), keine Suche (nur die nach Anschlusszügen) und keine Probleme mit dem Finden von Parkplätzen (außer am Abfahrtsbahnhof). Man gewinnt Arbeits- oder Freizeit, die man sonst als Autofahrer nicht hätte, und tauscht dagegen fehlende Mobilität am Zielort ein. Und das Reisen mit der Bahn kann zumindest im Fernverkehr, insbesondere in den ICE, ganz angenehm sein, vor allem, wenn der Zug allenfalls gut gefüllt ist und man die notwendigen Vorkehrungen (u.a. Gepäck, das sich gut verstauen läßt, und ein Tonabspielgerät oder Ohrenstöpsel gegen kreischende Kinder oder von ebenso unstillbarem wie lautem Mitteilungsbedürfnis geplagte Mitreisende; außerdem ein Laptop oder ein Buch, um die Zeit zu vertreiben oder zu nutzen, je nachdem) getroffen hat. Im Nahverkehr ist das anders, aber das sind in der Regel ja auch nur kurze Strecken, und die sind dann auch erträglich. Wenn man nicht wesentliche Dinge übersieht. Zum Beispiel, daß man, wenn man an einem Samstag am frühen Abend - von Süden nach Norden reisend - in Hanau auf den Nahverkehr umsteigen muß, nicht bedacht hat, daß Eintracht Frankfurt gespielt haben könnte. Ich glaube, weitere Ausführungen über den letzten Teil der Hinreise am vergangenen Wochenende sind obsolet.
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Sunday, January 14. 2007Sinus-KnotenKaum aus dem Urlaub zurück geht der Ärger schon los: nach dem Auspacken und dem Wiedereinschalten der elektrischen Geräte erzeugt mein T-DSL-WLAN-Router-wasauchimmer-Gerät, ein damals kostenlos mitgegebener T-Sinus-wasauchimmer, erheblichen Unmut, denn offenbar will er nach drei Wochen Pause seine Dienste nicht mehr aufnehmen: weder WLANt er, noch LANt er, noch tut er sonst etwas Produktives (lustige Blinkkonzerte mit den vorhandenen LEDs gelten nicht), außer sich wirr zu verknoten. Einen Reset später stelle ich fluchend fest, daß die Weboberfläche für die Konfiguration Ladeprobleme hat (oder vielleicht auch nur nicht mit dem aktuellen Firefox - oder IE - komptaibel ist). Da sie - natürlich - in Javascript implementiert ist, funktioniert auch ein Reload nicht vernünftig; also nehme ich alle Bedienschritte eben mehrfach vor, so lange, bis ich einmal unfallfrei durch die Menüstruktur gewandert bin. Jetzt tut er wieder; aber ich werde mich im Verlauf der Woche direkt einmal nach Alternativen umsehen. *grrrr*
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Monday, January 8. 2007Alles hat ein EndeSeit gut fünf Jahren betreue und betreibe ich für die Hilfsorganisation, in der ich seit Anfang der Neunziger aktiv tätig bin, die Webseiten meines ortsansässigen Verbandes (ich sollte vielleicht vorsichtshalber hinzufügen: auf eigene Kosten und ohne Bezahlung oder Kostenerstattung - aber durchaus gerne). In dieser Zeit hat sich vieles geändert: ich habe weniger Zeit dafür, es gibt - endlich! - eine offizielle Webpräsenz in einheitlicher Aufmachung und mit einem Design, das diesen Namen verdient (im Gegensatz, das räume ich freimütig ein, zu meinen Seiten), und diese Webpräsenz setzt auf einem Redaktionssystem auf, das prinzipiell jedem ermöglicht, die Webseiten des eigenen Verbandes zu pflegen. Das hat Vorteile, aber auch Nachteile; denn nunmehr möchte man, daß es keine eigenen Seiten der örtlichen Verbände mehr gibt, sondern alle Seiten sich an das offizielle - und alle paar Jahre mit sicherlich nicht unerheblichen Kosten neu gestaltete - corporate design halten und auf dem zentralen Server geführt werden. Grundsätzlich befürworte ich das; einheitliches Auftreten ist wichtig, und wildes Gefrickel an der Basis zeugt oft von erheblichem Einsatz, aber ... hm ... wenig Kenntnis. Continue reading "Alles hat ein Ende"
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Monday, November 27. 2006Wieder einmal: Spaß mit der BahnAm vergangenen Wochenende hat die Bahn ein neues elektronische Stellwerk in Heidelberg in Betrieb genommen; solange war der Bahnverkehr eingestellt (glänzend koordiniert mit einer umfangreichen Sperrung der Autobahnen rund um Heidelberg, wie Zugschlus berichtete). Gestern abend wurde ich bei einem gemütlichen nachgeburtstäglichen Treffen noch daran erinnert, entschloss mich aber trotzdem todesmutig, heute morgen mit der Bahn zu fahren, allerdings mit dem ersten durchgehenden Zug, denn sicher ist sicher. Immerhin hatte ich heute zusätzlich zu Reise- und Laptoptasche noch anläßlich meiner Alterung - nachträglich - einen Käsekuchen nach Stuttgart und ins Büro zu spedieren, und mußte pünktlich zu einer Sitzung erscheinen. Heidelberg erwies sich dann auch nicht als Problem. Als ich kurz vor sieben Uhr am Bahnhof eintrudelte, stand der Zug nämlich überraschenderweise schon am Gleis; kurze Irritation wich dann aber dem beginnenden Begreifen: es war mitnichten der um kurz vor sieben fahrende Zug, es war der planmäßig um kurz vor sechs fahrende IC, der da nicht schon, sondern immer noch stand und auf die Aufhebung einer Vollsperrung irgendwo zwischen Neustadt und Mannheim wartete, zeitlicher Verlauf nicht abzusehen, wirkliche Alternativen keine. Continue reading "Wieder einmal: Spaß mit der Bahn"
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Tuesday, November 7. 2006FehlkalkulationNach den morgigen Erlebnissen habe ich mich heute abend für den Weg zum Bahnhof entschlossen, statt des üblichen Rückgriffs auf die öffentlichen Verkehrsmittel lieber einmal verschwenderisch zu sein und ein Taxi zu bestellen. Geht schneller, und spart das Herumstehen in der Kälte. Soweit klang das alles nach einer guten Idee. War es auch. Bis wir uns dem Bereich des Stadions näherten und es irgendwie immer voller wurde ... VFB gegen HSV. 'nuff said. Am Ende hat's dann doch noch knapp gelangt, und der Fahrer war so freundlich, den - natürlich ungewöhnlich hohen Fahrpreis - um etwas über einen Euro abzurunden. Eine sehr nette Geste, die mich hinreichend überraschte. Kalte NächteWenn man es einmal eilig hat, kommt immer etwas dazwischen. So natürlich auch heute. Als ich des morgens meinem treuen Gefährt zueilte, stellte ich erfreut fest, daß die Scheiben nicht vereist waren, warf flugs Mantel und Tasche auf den Rücksitz und ließ ihn dann an, um das Innere warm und mollig und mich auf den Weg zu machen. Bis auf den letzten Schritt funktionierte das auch alles wie gedacht - die Zündung entschloss sich allerdings, nicht den Motor zu starten, sondern nur einen erbärmlichen Huster und danach ein furchtbares, schnarrendes Geräusch von sich zu geben. Ein kurzer Blick auf die Armaturen (nach dem routinemäßigen und sofortigen Abschalten aller elektrischen Verbraucher wie Radio, Lüftung, heizbarer Heckscheibe, Sitzheizung, ...) ergab, daß Uhr und Tageskilometerzähler sich bereits auf Null begeben hatten, was Rückschlüsse auf den Ladezustand der Batterie zuläßt. Mist. Continue reading "Kalte Nächte" Wednesday, November 1. 2006HalloweenNach einer stürmischen Nacht - rein wetterbedingt - ist heute der Herbst eingefallen; offensichtlich war gestern tatsächlich der letzte milde, ja warme Tag. Und es war Halloween. Dabei scheint mir vor lauter Kürbissen und Hexen und Monstern nicht nur in den Medien, sondern auch in der Öffentlichkeit manchmal etwas in Vergessenheit zu geraten, daß der 1. November in den südlichen Bundesländern nicht deshalb Feiertag ist, damit man sich von den nächtlichen Strapazen erholen kann, sondern weil das Fest Allerheiligen (und am Folgetag dann Allerseelen) gefeiert wird, Gedenktage für alle Heiligen ohne besonderen Gedenktag im Jahreslauf und für alle Verstorbenen, an denen - insbesondere am gesetzlichen Feiertag, wenn auch Allerseelen eigentlich erst am 2. November begangen wird - die Gräber besucht und vorher hergerichtet werden. Daher - All Hallows Eve(ning) - kommt übrigens auch der Begriff "Halloween". Besonders ärgerlich finde ich daran, daß dieser Volksbrauch in Kontinentaleuropa und insbesondere Deutschland eigentlich gar keine Wurzeln hat, sondern erst in den letzten Jahren aus dem anglo-amerikanischen Raum - insbesondere aus Nordamerika - herüberschwappt, einerseits durch Filme und Bücher und die Medienberichterstattung, insbesondere aber andererseits aus kommerziellen Erwägungen als weiteres "jahreszeitliches Fest" und damit Anlaß zum Verkauf entsprechenden Kitsches gefördert wird. Dieser eher seichte Ansatz verdrängt dann tatsächlich einheimisches Brauchtum und lenkt von der eigentlich Bedeutung des Festes ab. Richtiggehend bitter wird das, wenn man sich vergegenwärtigt, daß Halloween insofern für Werbeindustrie und Einzelhandel - und ich fürchte, auch für viele Konsumenten und damit einen erheblichen Teil der Bevölkerung - letztlich nichts anderes ist als andere, vormals christliche Feste auch: nämlich ein Anlaß zum Verkauf bestimmter "jahreszeitlicher" Gegenstände (Kürbisse und Spinnen, "Weihnachtsmänner" - auch diese unserer hiesigen Tradition eigentlich fremd, genau wie Rentiere! - und Lebkuchen, Osterhasen und Eier), wie man eben im Winter Glühwein und im Sommer Grillkohle ins Sortiment nimmt. Und wenn ich dann noch in den Rundfunknachrichten höre, daß "katholische Christen heute Allerheiligen feiern, was für sie bedeutet, daß ...", als würde über obskure Riten einer seltsamen Gruppierung irgendwo auf einem anderen Kontinent berichtet, um unter dem Titel "Aus fernen Ländern" etwas zur Allgemeinbildung beizutragen, frage ich mich endgültig, wie weit wir gekommen sind. Thursday, October 26. 2006Halbe SachenManche Tage fangen gut an. Wie dieser zum Beispiel mit einem Zahnarzttermin. Und wenn man sich dann, noch unter der Betäubung leidend, zunächst in einem völlig überfüllten Nahverkehrszug mitten zwischen einer Schulklasse der Mittelstufe quälen muß, die zwar den Erzählungen nach schon überall auf der Welt war und auch im nächsten Urlaub wieder über Singapur nach sonstwohin fliegt, aber dabei leider für das Erlernen elementarer Umgangsformen keine Zeit finden konnte, zum Ausgleich aber irgendwo in der Entwicklung im Grundschulalter stehengeblieben ist, um sich dann im nächsten Zug zu wundern, daß einem die Brille offenbar beim Tippen auf dem Laptop irgendwie vom Ohr rutscht, um dann - mit einer Hand danach greifend - festzustellen, daß sich das eine Glas in der Mitte vom anderen gelöst hat, macht das den Tag nicht besser. Zwar war der Reparaturversuch von Erfolg gekrönt, dennoch ist der Punkt "Ersatzbrille besorgen" auf der Todo-Liste recht weit nach oben gerutscht. Saturday, October 14. 2006Zu Gast beim KönigEigentlich wollte ich ja nur die günstige Gelegenheit eines in Stuttgart verbrachten Wochenendes nutzen, um einige anstehende Dinge im Büro zu erledigen und danach den ToJeszafskater kräftig zu schütteln - also brach ich nach spätem Aufstehen und einem faulen Vormittag gegen Mittag auf und war kurz nach fünf dann wieder auf dem Heimweg, auf dem mich dann kurz vor dem Ziel das Schicksal in Form von Menschenmassen ereilte, die aus dem Gottlieb-Daimler-Stadion strömten. Das an und für sich wäre noch nicht problematisch gewesen, aber man darf natürlich den Untertanen von König Fußball nicht zumuten, an einer roten Ampel zu warten oder nur den Gehweg zu benutzen. Also sperrt man kurzerhand eine mehrspurige Hauptstraße, um den abziehenden Menschenmassen freie Fahrt zu gewähren. Und das irgendwo weiter vorne anzukündigen ... wozu? Nach einer Viertelstunde Standzeit und nach subjektivem Empfinden eher weiter zunehmenden als abnehmenden Massenanfall von Schalträgern habe ich mich dann entschlossen, dem Beispiel der meisten meiner Mitwarter zu folgen und zu wenden. Danach war dann die nächste Herausforderung, um die zweibeinigen Hindernisse herumzukurven, die neben dem Gehweg inzwischen auch die zwei in Gegenrichtung führenden Fahrspuren in Beschlag genommen hatten. Zugestanden sei ihnen allerdings, daß die meisten sich bemüht haben, für die herannahenden Kraftfahrzeuge Platz zu machen. Insgesamt hat mich die Aktion einschließlich folgendem Umweg dann eine knappe halbe Stunde gekostet. *grummel* Das muß ja nun wirklich nicht sein. Friday, September 8. 2006Falsche MailadressenFalsche Mailadressen sind eine Plage, nicht nur im Usenet - wer nicht kommunizieren möchte, soll es doch bitte einfach lassen, statt zu versuchen, von der Bereitschaft anderer zu profitieren, ohne sich selbst zu beteiligen. Heute durfte ich an den logischen nächsten Schritt erleben: eine Bitte um Informationen und Erläuterungen zu einem der auf meiner Homepage diskutierten Thema, abgesandt über das Kontaktformular, die ich mich nach bestem Wissen und recht umfangreich noch am selben Tage zu beantworten bemüht habe - nur um festzustellen, daß die angegebene Mailadresse nicht existiert. *grummel* Thursday, September 7. 2006Once again: Spam gegen SpamSpam ist ein seit gut 10 Jahren bekanntes Übel, und Spam, der durch Spamfilter rutscht, leider auch nicht so selten, daß er einen Blogeintrag wert wäre. Spam, in dem Spam-Bekämpfung beworben wird, ist allerdings hinreichend selten, dafür aber umso dreister - und wenn die beworbene “Lösung” so (vermutlich unfreiwillig) humoristisch angehaucht ist wie in diesem Fall, dann sollte man diese Verbindung aus Unverschämtheit und unfreiwilliger Komik auch entsprechend würdigen. Das angepriesene Werk will dem durchschnittlichen Nutzer in drei Schritten nahebringen, wie er Spam vermeiden kann, ja wie Spam geradezu ausgerottet wird, wenn nur jeder diese Schritte befolgt. Kurz gefaßt umfaßt dabei Schritt 1 die Auswahl einer passenden E-Mail-Adresse. In der aus einschlägigen Teleshoppingsendungen und (Tv-)Ratgebern bekannten Sprache erfahren wir auf 53 Seiten, was Spam ist, und daß wir eine E-Mail-Adresse auswählen sollen, die möglichst schwer zu erraten ist; am besten sollen wir dazu mit Papier und Stift in Ruhe unserer Kreativität freien Lauf lassen. Zwar ist richtig, daß damit das Erraten der Mailadresse erschwert oder unmöglich gemacht wird, aber so richtig zielführend mag die Übung dann nicht erscheinen. Garniert wird das (für Fortgeschrittene und Firmen) dann noch mit dem tollen Tip, leicht erratbare Adressen (info@, support@, ...) abzuschalten und dort nur einen Autoresponder mit Verweis auf ein Webformular einzurichten (also collateral spam zu produzieren). Daß auch über ein Webformular gespamt werden könnte, scheint dem Autor noch nicht begegnet zu sein (oder es geht über den Horizont des 175-Seiten-Buches hinaus, daß sich gezielt auf E-Mail-Spam beschränken will). Continue reading "Once again: Spam gegen Spam" Sunday, July 30. 2006Nichts rührt sich mehrTypisch: so fängt der Urlaub ja schon richtig an. Als meine Mutter mich um Rat bat, weil ihr Bildschirmschoner sich nicht mehr deaktivieren ließ, dachte ich noch, das Problem sei mit einem Antippen der Tastatur oder schlimmstenfalls einem Reboot zu lösen. Als der Monitor allerdings auch nach einem kompletten Ausschalten des Rechners immer noch nur "kein Signal" zum Besten gab, obwohl Platte und CD-Laufwerk fröhlich und geräuschvoll hochfuhren, schwante mir schlimmeres. Kurze Erforschung ergab dann auch das traurige Ergebnis "Strom ist da, aber die Kiste kommt noch nicht einmal bis zum POST", Verdachtsdiagnose: Mainboard (das auch an einem Kondensator leichte Ausblühungen zeigte). Andererseits ist das Timing natürlich insofern gut als ich mich nunmehr wenigstens richtig um die Sache kümmern und den Rechner vor allem auch wieder zum Händler nach Karlsruhe schleifen kann: denn es sind noch keine zwei Jahre nach dem Kauf, und das sieht mir doch ganz stark nach einem Gewährleistungsfall aus. Mal gucken, was dabei herauskommt. Ein Mainboard kostet ansonsten ja auch nicht die Welt ... Hauptsache, ich muß mich nicht an das Umsetzen einer CPU machen oder ansonsten in diesem sehr schön fertig konfektionierten - aber dementsprechend auch mit gut verzurrten Kabeln gesegneten - Rechner größere Umbauten vornehmen.
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