Saturday, July 30. 2005
Dank des angenehmen, aber nicht zu kühlen Wetters habe ich die vergangenen Stunden auf dem Balkon unter ziehenden Wolken und neben wogenden Blättern verbracht und dabei meinen neuen Laptop getestet. Er wirkt nicht nur deutlich stabiler, sondern hat offensichtlich auch eine empfindlichere Antenne, jedenfalls ist die WLAN-Verbindung besser geworden, und die Unterstützung von a/b/g schadet der Geschwindigkeit auch nicht gerade (der Accesspoint kann nämlich auch b/g, der alte Laptop konnte nur b).
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Friday, July 29. 2005
Neues von der Laptopfront: nach dem unglücklichen Ende meines schönen Travelmate hatte ich mich bereits kurzfristig entschlossen, für Ersatz zu sorgen - denn selbst wenn eine Reparatur oder Garantieabwicklung funktionieren sollte, wird das voraussichtlich eine längere Geschichte werden, und ich möchte nicht wochenlang ohne mobilen Rechner leben müssen. Also steht bereits seit Anfang der Woche ein Thinkpad R52 bei mir, der nur noch auf die Übertragung der Daten von der alten Festplatte wartet - ein Backup hat es natürlich nicht gehabt. *seufz*
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Thursday, July 28. 2005
Man vermißt mich. Das finde ich ja nett - aber sollte mich nicht jemand heimlich umoperiert haben, dürfte da wohl irgendwie ein Mißverständnis vorliegen. Am besten schaue ich heute abend vor dem Einschlafen noch einmal in den Spiegel, um mich meiner Identität zu versichern.
Früher habe ich mich immer gefragt, wie man auf eine solche Bezeichnung kommt. Seit heute bin ich klüger - und durchaus beeindruckt. Man stelle sich einen mittelgroßen, recht hohen Raum in einer Kantine vor, mit 8 Tischen zu je 8 Sitzplätzen. Der Geräuschpegel ist dessen ungeachtet in der Regel so niedrig, daß man sich normal - und ggf. auch mit etwas gedämpfer Stimme - unterhalten kann. Nicht so heute. Es herrschte eine wahre Kakophonie, die ein normales Gespräch weitgehend unmöglich machte. Auf der Suche nach der Ursache fällt auf, daß es heute eher leerer als sonst ist, nicht voller. Aber warum ist dann der Geräuschpegel so hoch? Als es plötzlich nahezu still wird, schaue ich mich um und finde Ursache und Grund: vier junge Damen. Am Nachbartisch. Offenbar beherrschen sie die Kunst, alle gleichzeitig mit so erheblicher Lautstärke zu parlieren, daß man sich wie in einem völlig überfüllten Raum vorkommt. *seufz* Oder um es mit den Worten eines erstaunten Kollegen zu sagen: “Das sind ja nur vier!”
Wednesday, July 27. 2005
Bisher habe ich nur auf Servern Erfahrung mit Linux gesammelt, jetzt mich aber einmal aufgerafft und einen alten Dell Inspiron 7500 von seiner bisherigen Dualboot-Installation (Windows XP und Debian Woody) befreit, um ihm eine Suse 9.3 zu verpassen und mal das Desktop-Feeling, mit grafischer Benutzeroberfläche und was so dazugehört, auszutesten.
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Das Wetter beginnt schon jetzt, mir wieder auf die Nerven zu gehen. Zwar habe ich glücklicherweise in einem Anfall von Voraussicht heute morgen alle Rollläden heruntergelassen, so daß es drinnen einigermaßen erträglich ist, aber die Hoffnung auf Abkühlung durch kalte Nachtluft wird bitterlich enttäuscht: es ist draußen immer noch wärmer und feucht-schwüler als innen.
Tuesday, July 26. 2005
Im Zuge der langsamen, aber stetigen Migration auf einen anderen Server habe ich heute Teile meines Mailempfangs umgestellt. Wenn irgendetwas nicht so funktionieren sollte, wie man es denken respektive erhoffen würde, freue ich mich über Nachricht ...
Monday, July 25. 2005
Vor etwas mehr als einem Jahr berichtete ich an dieser Stelle von gwaihir, meinem neuen (und ersten “eigenen”) Laptop, einem Travelmate 291 LCi von Acer, der mir trotz kleiner Mängel - billig gemachte Tastatur mit ungewohnter Tastenverteilung, Probleme mit dem WLAN-Chip nach dem für WPA notwendigen Treiberupdate - bislang viel Freude gemacht hat. Zwar hat er sich dank ausgiebiger Nutzung einige Kratzer zugezogen, funktionierte aber stets gut, ist schön leicht, schick anzusehen und hat einen immer noch recht frischen Akku. Bis gestern die eigene Dummheit aus der Abteilung “so etwas passiert doch sonst immer nur anderen” dazwischenkam, in Form eines halbvollen Weinglases und unglücklicher Umstände.
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Saturday, July 23. 2005
Heute habe ich mal wieder einen überraschend lebhaften Tagdienst bei der ärztlichen Notfalldienstzentrale hinter mich gebracht - in den ersten 8 Stunden haben wir (nahezu ohne Pause) 9 Hausbesuche abgewickelt, die uns ziemlich regelmäßig im Wechsel jeweils an die entgegensetzten Enden des großräumigen, mehr als vier frühere Notdienszbezirke umfassenden Gebieten führten und teilweise dank des Patientenzustandes und deshalb notwendiger Begleitung im RTW auch nicht gerade zügig abzuwickeln waren. Hätte ich gewußt, daß erst gegen 17 Uhr Zeit fürs Mittagessen war, hätte ich vielleicht das Frühstück doch nicht ausfallen lassen. Aber ein so nettes Team wie heute entschädigt auch für die ungewohnt zahlreiche Arbeit.
Sunday, July 17. 2005
Ich hasse diese Hitze. Und offenbar fordert sie auch ihren Tribut. Aber der Reihe nach:
Den Vormittag habe ich zunächst (wenigstens teilweise) schattig im Wald zusammen mit zwei Kollegen verbracht bei der Absicherung einer Wallfahrt bzw. der abschließenden Messe an der Kapelle im Wald; danach ging’s ans Pfarrheim, um dort Speis und Trank einzunehmen. Dazu kamen wir allerdings erstmal gar nicht, da einem älteren Herrn das Wetter hinreichend zu schaffen machte, um schlicht von der Sitzbank zu fallen. Nicht nur daß er sich den Schädel aufschürfte, auch Blutzucker und Blutdruck waren ziemlich entgleist. Die Kollegen vom Rettungsdienst, die ihn dann eingesammelt haben, hatten offenbar auch gut zu tun.
Danach allerdings saßen wir mehr oder minder mitten zwischen den Kollegen der örtlichen Feuerwehr, so daß die restliche Zeit bei mehr Tranks als Speis schnell herumging. Und die Waffeln, die es dort zu kaufen gab, waren die (lange) Wartezeit wirklich wert!
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