Wednesday, January 31. 2007
Die heutige morgendliche Bahnfahrt habe ich - wie die am gestrigen Abend - dummerweise ohne meinen ipod angetreten, der zuhause liegengeblieben ist; der ersatzweise heute morgen eingesteckte MP3-Stick erwies sich dank leerer Batterie als untauglicher Ersatz. Dabei hatte ich den Akku die ganze Nacht über geladen ... was wohl, da mir nämliches mit meienr Digicqam in gleicher Weise zu passieren pflegt, wohl bedeutet, daß entweder alle Akkus hinüber sind oder das Ladegerät nicht mehr so tut, wie es soll. *grummel*
Ich habe die Fahrt allerdings auch ohne Musik auf den Lauschern gut überstanden, genauso die Weiterfahrt (nur - zu - kalt ist es), und weiß jetzt, was ich keinesfalls vergessen darf. 
Saturday, January 27. 2007
So. Meine Wohnung ist seit langer Zeit zum ersten Mal wieder richtig ordentlich aufgeräumt (und natürlich geputzt), vieles ist auch zum ersten Mal richtig eingeräumt (dort, wo es eigentlich hingehört), und ich verabschiede mich (besser wohl: wir verabschieden uns  ) bis Dienstag in ein verlängertes Wochenende.
Thursday, January 25. 2007
Der gestrige Tag erwies sich tatsächlich auch im weiteren Verlauf noch als spannend. Zwar funktionierte der Bahnverkehr recht gut, auch hatte der Stadtbahnverkehr wieder eingesetzt, aber alle Linien waren wirklich ultimativ überfüllt, so daß trotz Drängels kaum mehr Stehplätze zu bekommen waren; nicht nur auf einer Linie, nicht nur in einem Fahrzeug.
Dennoch glücklich wieder im Büro angekommen stellte sich die nächste Hürde abends auf dem Weg nach Hause: mein Auto war nämlich eingeschneit. Richtig eingeschneit, mit 10-15 cm Schnee auf dem Dach, auf den Fenstern und sonst überall. Nur mal eben die Scheiben abstauben kommt ja nicht in Betracht, sonst verliert man bei jeder Bremsung Schneemassen; also bin ich - mit feinen Halbschuhen durch große Schneewehen hüpfend - eine gute Viertelstunde um das Auto herumgetanzt, um es vom Schnee zu befreien.
Der Winterdienst hatte dann auf den Hauptverkehrswegen mittlerweile recht gute Arbeit geleistet; sehr enttäuscht war ich allerdings von meiner Straße, auf der sich eine festgefahrene Schneedecke befand und insbesondere am Straßenrand noch unberührter Schnee lag. Mit Parkplätzen war es dann Essig, und nach etlichen vergeblichen Versuchen, bei denen teilweise schon das Anfahren an der Steigung schwierig wurde, habe ich das Auto dann einfach rückwärts in den Schneehaufen am Straßenrand rollen lassen, und zwar so weit oben, daß ich am heutigen Morgen dann einfach rückwärts wieder auf die Fahrbahn rollen konnte.
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Wednesday, January 24. 2007
Über Nacht ist - natürlich völlig überraschend und unvorhersehbar - Schnee gefallen. Die Deutsche Bahn steckt das offenbar zumindest auf manchen Strecken - so zwischen Neustadt und Karlsruhe - ganz gut weg, wenn man aus dem Menschenauflauf im Karlsruher Hauptbahnhof und der Anzeigetafel mit lauter scrollenden Laufschriften Schlüsse ziehen darf, jedoch nicht auf allen Strecken (das ist aber auch gemein: erst stürmt es, dann schneit es auch noch, mitten im Winter - wenn das so weitergeht, fallen am Ende noch im Herbst die Blätter von den Bäumen; auf solche neuzeitlichen Wetterphänome kann man eigentlich als Verkehrsunternehmen nicht vorbereitet sein). Nicht so gut funktioniert aber der Karlsruher ÖPNV, oft - offenbar ohne Grund - gelobt: daß direkt hintereinander zwei Bahnen derselben Linie einfahren, ist sicherlich nicht normal. Und daß sich vor mancher Haltestelle lange Staus von einem Halbutzend Bahnen und mehr bilden, darunter oft zwei direkt hintereinander fahrende Bahnen derselben Linie und insgesamt sogar von einer Linie drei Bahnen, ist auch nicht normal. Nun mag Schnee tatsächlich den schienengebundenen Verkehr stärker beeinflussen als den automobilen, der weithin unbeeinträchtigt floß; eine schwache Leistung sind aber die elektronischen Anzeigetafeln, die offenbar weiterhin den Sollfahrplan anzeigten, jedenfalls die direkt aufeinander folgenden Kurse nicht auswiesen. Und die Begründung eines Fahrers, warum es nicht weitergeht - für die, die nicht selber sehen können, daß sich weiter vorne Bahnen vor einer Haltestelle schauen -, fand ich dann klasse: Das liege am “Scheechaos”. Sicher, es hat geschneit und es schneit auch noch, und der Schnee bleibt sogar liegen - wenn auch nicht auf der Fahrbahn -; aber von “Chaos” ist das nun wirklich weit entfernt. Richtiger wäre dann vermutlich “ÖPNV-Chaos”.  Nachtrag: In Stuttgart scheint es nicht viel besser auszusehen. Das bleibt heute also weiter spannend.
Eigentlich könnte ich mit meinem Laptop hier in diesem Nahverkehrstriebwagen ja sehr bequem am Tisch sitzen. Wenn nicht der ältere Herr gegenüber so zum Gestikulieren neigen würde. Denn in nahezu jedem Satz unterstreicht er durch heftiges Aufstoßen des Zeige- oder Mittelfingers auf ebendiesen Tisch die entscheidenen Worte, und wenn er seine Ausführungen beendet hat, läßt er seine Hand auf den Tisch herabfallen. Und er beginnt, unterstreicht und beendet viele Sätze. Jedes Mal gibt es eine mehr oder weniger größe Erschütterung. Jedes Mal wackelt der Tisch. Und (nahezu) jedes Mal detektiert der Laptop die Erschütterungen und hält kurzzeitig die Festplatte an. *seufz* Mal schauen, ob der Gute von selbst in seinem Tun innehält, oder mir vorher eine freundliche Formulierung für mein Anliegen einfällt ...
Tuesday, January 23. 2007
Zum einen konnte ich heute feststellen, daß mein Regenschirm es tatsächlich seit letztem Freitag hinter sich hat, so daß ich mich mal nach Ersatz umschauen muß; zum anderen ist es heute ja tatsächlich noch bitterlichst kalt geworden. Nachdem die Temperaturen morgens nach meinem Empfinden noch gar nicht so sehr aus dem Rahmen fielen, wurde es abends spürbar kälter, was sich nicht nur am Schneefall und der liegenbleibenden - dünnen - Schneedecke zeigte. Ich hoffe nur, daß es bald wieder angemessen frühlingshaft sein wird. Jedenfalls an Tagen, an denen ich mich draußen aufhalten muß. 
Friday, January 19. 2007
Einen Tag nach Kyrill hatte die Bahn ihren Verkehr schon wieder recht gut im Griff, zumindest auf der für mich relevanten Strecke. Ganz stimmte es allerdings noch nicht wieder; so führte mein Intercity ungewohntes Wagenmaterial (nämlich ordentliche IC-Wagen statt der üblichen früheren IR-Garnituren), stand überpünktlich bereits am Gleis bereit - und dachte 10 Minuten nach Planabfahrt noch lange nicht ans Abfahren. Am Ende waren es dann rund 20 Minuten Verspätung, vermutlich wegen des Abwartens auf Anschlußreisende oder Überlastung der Strecke; dafür war der Zug ausgesprochen voll, längst nicht jeder fand noch einen Sitzplatz, und auch weitgehend ausreserviert. Ich hatte allerdings das Glück, jeweils einen Platz nutzen zu können, dessen Inhaber sich nicht blicken ließ. 
Persönlich habe ich Kyrill im übrigen gut, wenn auch arg unausgeschlafen, überstanden; der Baum vor meinem Schlafzimmerfenster hat nämlich sturmbedingt im Zusammenwirken mit den Außenjalousien einen nicht zu überhörenden Krach gemacht, der mich zuverlässig am Einschlafen gehindert hat. Daher kann ich angeben, daß der Wind ab 3 Uhr morgens erheblich nachgelassen hat. *seufz* Auf der Strecke geblieben ist hingegen vermutlich mein Stockschirm, der mich seit einige Jahren treu begleitet, nachdem er heute auf dem Weg zum Mittagessen von einer heimtückischen Windböe erwischt und einfach umgeklappt wurde. Das ist ihm offensichtlich nicht gut bekommen. 
Thursday, January 18. 2007
Draußen bläst ein lauter Wind, und ich bin mal gespannt, wie sich Kyrill nach den ganzen Warnungen heute tatsächlich anlassen wird. Jedenfalls waren die letzten Kollegen schon geflüchtet, als ich mich kurz nach sieben auf den Heimweg gemacht habe; nach einem Abstecher zu BurgerKing war dann schon ein recht starker Wind zu beobachten, der mich allerdings erst nach dem Aussteigen in einer schmalen Schneise zwischen zwei Häusern richtig angepustet hat. Insofern bin ich schon froh, heute nicht mehr draußen herumlaufen zu müssen, aber eine besonders problematische Qualität kann ich noch nicht erkennen.
Sunday, January 14. 2007
Kaum aus dem Urlaub zurück geht der Ärger schon los: nach dem Auspacken und dem Wiedereinschalten der elektrischen Geräte erzeugt mein T-DSL-WLAN-Router-wasauchimmer-Gerät, ein damals kostenlos mitgegebener T-Sinus-wasauchimmer, erheblichen Unmut, denn offenbar will er nach drei Wochen Pause seine Dienste nicht mehr aufnehmen: weder WLANt er, noch LANt er, noch tut er sonst etwas Produktives (lustige Blinkkonzerte mit den vorhandenen LEDs gelten nicht), außer sich wirr zu verknoten. Einen Reset später stelle ich fluchend fest, daß die Weboberfläche für die Konfiguration Ladeprobleme hat (oder vielleicht auch nur nicht mit dem aktuellen Firefox - oder IE - komptaibel ist). Da sie - natürlich - in Javascript implementiert ist, funktioniert auch ein Reload nicht vernünftig; also nehme ich alle Bedienschritte eben mehrfach vor, so lange, bis ich einmal unfallfrei durch die Menüstruktur gewandert bin. Jetzt tut er wieder; aber ich werde mich im Verlauf der Woche direkt einmal nach Alternativen umsehen. *grrrr*
Friday, January 12. 2007
In den letzten Tagen bewegten die Ermittlungsmaßnahmen des Landeskriminalamtes Sachsen-Anhalt und der Staatsanwaltschaft Halle im Zusammenhang mit der Verbreitung und dem Sichverschaffen von Kinderpornographie im Internet die Gemüter - nicht nur der Spiegel berichtete. Wenn man die Presse, vor allem aber Stellungnahmen in diversen Onlinemedien - Blogs, Diskussionsforen usw. - studiert, bekommt man den Eindruck, dort hätten einige übermotivierte Fahnder ohne jede rechtliche Grundlage Kreditinstitute durch erfundene Drohungen gezwungen, sie alle Kreditkartenkonten bundesweit durchschnüffeln zu lassen, um dabei zu gucken, ob nicht irgendwann mal irgendjemand Kinderpornographie gekauft hat, denn in solchen Fällen rechtfertigt der Zweck die Mittel. Es fallen Stichworte wie Generalverdacht, Willkür, Rastfahndung und Polizeistaat. Das rechtfertigt es, sich einmal aus rechtlicher Sicht mit den Maßnahmen zu beschäftigen, soweit sich der tatsächliche Sachverhalt aus der Presseberichterstattung erahnen läßt, um festzustellen, ob es sich wirklich um einen Skandal oder viel Lärm um nichts handelt. 1. Der vermutliche SachverhaltAuf einer Webseite wurden gegen Bezahlung kinderpornographische Bilder (“Schriften” im Sinne des umfassenden strafrechtlichen Begriffes) angeboten. Auf die Mitteilung durch einen privaten Fernsehsender hin wurden die Ermittlungen aufgenommen und ergaben, daß gegen Zahlung eines bestimmten Betrages (rund 80,- EUR) per Kreditkarte, abgewickelt durch einen Zahlungsdienstleister auf den Philippinen Zugriff auf die Bilder usw. zu erhalten war. Daraufhin wurden bundesweit alle kartenausgebenden Stellen unter (dem Wortlaut nach nicht bekanntem) Verweis auf eine mögliche Strafbarkeit im Weigerungsfalle aufgefordert, zu überprüfen, ob ihre Kunden den benannten Betrag an den bekannten Dienstleister bezahlt haben; die Unternehmen haben die Daten von über 300 Kunden mitgeteilt, bei denen daraufhin Durchsuchungen stattfanden, die in der Regel offenbar erfolgreich verliefen. Etliche der Beschuldigten sollen einschlägig vorbestraft oder auffällig gewesen sein.
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