Wednesday, August 30. 2006
Heute nachmittag scheint die Technik es wieder gut mit uns zu meinen: wie bereits Anfang des Monats hat die Telefonanlage beschlossen, den Dienst zu quittieren, intern wie extern. Die ideale Gelegenheit, mal etwas längeres anzufangen, zu dem man sonst nicht kommt. (Jedenfalls für die, deren Handynummer extern nicht bekannt ist. *eg*)
Monday, August 28. 2006
Der heutige Abend wurde recht lang, nachdem ut wieder einmal in Stuttgart weilte und wir - das heißt, er, das Waszszaf und ToJe - die Gelegenheit nutzten, uns zu einem Plausch zunächst in der Cafeteria der Landesbibliothek und dann in einem Bistro in der Innenstadt zu treffen und u.a. die letzten Ereignisse im deutschen Usenet Revue passieren zu lassen.
Eigentlich müßte man so etwas ja viel öfter machen ...
Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, stolpert über so manche grammatikalisch-orthographische Grausamkeit. Besonders beliebt natürlich immer das Apostrophieren - des Genitivs, des Plurals, oder jedes anderen “s”, welches das harte Los erleidet, am Ende eines Wortes zu stehen (was tut’s auch da?): Damit aber nicht genug: wer der gastlichen Stätte nähertritt, dem wird in deutlichen Worten nahegebracht, sozusagen im kategorischen Imperativ, wie er sich zu verhalten hat:
Sunday, August 27. 2006
... oder auch: man wird nicht jünger. Keine besonders neue Feststellung, aber wie die Zeit vergeht, durfte ich heute feststellen, als ich meine allmonatliche Dienstschicht beim Ärztlichen Bereitschaftsdienst ableistete. Man bat mich nämlich, mal eben eine Patientin nach Einweisung vermittels Rollstuhl in die nahegelegene Medizinische Aufnahme zu befördern, was ich dann auch tat. Dort war recht viel los, und so wartete ich, bis sich der junge Mann im weißen Kittel mir zuwandte, und überlegte dabei die ganze Zeit, ob das wohl ein ungewöhnliche gekleideter Aufnahmepfleger sei oder doch der Arzt. Die Überraschung - für uns beide - kam, als ich dann an die Reihe kam und wir uns Aug’ in Aug’ gegenüberstanden: handelte es sich dabei doch nicht nur um den Aufnahmearzt, sondern um einen alten Kollegen. Nun ist es das eine, mal am Rande gehört zu haben, daß jemand sein Medizinstudium abgeschlossen habe, aber etwas völlig anderes, dann plötzlich einem alten Bekannten, mit dem man in den langen Jahren seit 1994 doch (mehr als) den einen oder anderen Sanitätsdienst oder Lehrgang und mehr als eine Besprechung oder Dienstschicht als Rettungssanitäter gemeinsam verbracht hat, plötzlich sozusagen auf der “anderen Seite” als Assistenzarzt wiederzusehen. 
Saturday, August 26. 2006
Wie ich bereits berichtete: hier hat sich einiges an Hard- und Software angesammelt, das noch angeschlossen werden möchte. Dazu gehört auch eine nette USV von Belkin, die meinen Desktoprechner mit Strom versorgen soll, wenn der einmal knapp wird. Nun habe ich mich endlich aufgerafft und alles angestöpselt. Funktioniert wunderbar, und es gibt sogar entsprechende Software, die das System herunterfahren kann, wenn der Akku zuende geht. Schade nur, daß die USV nur einen seriellen Anschluß hat - und mein neuer PC keinen solchen mehr. Jedenfalls nicht nach außen geführt. *seufz* Es paßt fast alles, und mit USB-Anschlüssen kann ich jemand totwerfen ... aber: nichts ist mit COM:. Nun ja, halb so schlimm: ich bin ja in der Regel da, wenn der Rechner läuft, und kann dann manuell eingreifen.
Thursday, August 24. 2006
Auf Anregung von Stephan habe ich mir jetzt einmal Bookmooch angeschaut, ein Büchertauschsystem nach ganz eifnachem Prinzip: jeder stellt die Bücher ein, die er abgeben möchte, wenn jemand ein Buch haben möchte, schickt er es ihm auf eigenen Kosten ohne Gegenleistung zu und erhält dafür einen Punkt, und wenn er ein Buch von jemand anderem haben möchte, dann bekommt er das gleichfalls kostenlos zugeschickt, muß dafür aber einen Punkt abgeben. Klingt nach einer interessanten Idee. Ich hoffe, die Verbreitung ist groß genug und steigt noch, damit es auch zu sinnvollen Tauschmöglichkeiten kommt. Also, wenn jemand eines meiner Bücher brauchen kann ... 
Saturday, August 19. 2006
Heute habe ich sozusagen ein Erstlingswerk hinter mich gebracht. Bisher bedeutete die Aktualisierung des Betriebssystems auf einem Server oder ein Wechsel von Suse zu Debian “neuen Server mieten, einrichten, Konfiguration, Daten, $whatever von alter Maschine übertragen, alte Maschine kündigen”. Dementsprechend lange habe ich auch - nachdem ich bereits zuvor Erfahrungen damit sammeln konnte, was Debian anders macht - gezögert, trotz Auslaufen des Sicherheitssupports für das zuvor installierte Suse 9.1 bereits Ende Juni 2006 den Schritt zu wagen. Nach langen Überlegungen war dann heute, 14 Tage nach dem letzten Re-Imaging, der große Tag: den Port 25 eingehend (vor der Maschine!) sperren, damit Mail nicht bounced, wenn das Debian-Image drübergebügelt wird, nochmal das (noch nie dem harten Test der Realität unterworfene) Backupscript testen und ein aktuelles Backup fahren, das dann auch nach Hause retten, und dann über das Webinterface eine Neuinstallation anstoßen. Am Abend des Tages kann ich sagen: es war erfolgreich, alles tut wieder, soweit ich sehe, und es war darüber hinaus überraschend schmerz- und problemlos. Sicherlich wird mit der Zeit noch das eine oder andere “Issue” auftreten, aber dafür gibt es ja genügend Debian-kundige Szafe, die ich damit dann belämmern kann. 
Wednesday, August 16. 2006
Nach langem Ausprobieren diverser Lokalitäten hat sich als neuer Ort des Geschehens für das allmonatliche CCCS-Treffen die “Letzte Instanz” am Bahnhof Untertürkheim herauskristallisiert, und ich denke, diese Wahl wird der CCCS nicht zu bereuen haben, saßen wir doch heute abend schön im Freien, hatten reichlich Auswahl bei den Speisen - zu erschwinglichen Preisen (das reimt sich!) - und konnten höchstens über die wohl überlastunsgebdingten Verzögerungen beim Servieren mäkeln, die aber die Qualität des Essens nicht negativ beeinflußten. Schön war’s!
Sunday, August 13. 2006
Ich hatte gehofft, diesmal würde sich vielleicht jemand anderes finden, um den Fischern beim Feiern von Festen zuzuschauen, aber nahezu erwartungsgemäß angesichts der doch arg zusammengeschrumpften Besetzung unseres Ortsverbandes blieb diese Hoffnung vergeblich, so daß ich - nach etlichen Umplanungen - dann doch meinem Kollegen Benjamin (der bereits gestern das zweifelhafte Vergnügen hatte, im Regen an einer matschigen Wiese zu parken) heute den Tag über Gesellschaft leistete.
Immerhin hatten wir so einmal Gelegenheit, alles zu besprechen, was so zu besprechen war. Der vermutlich einzige Vorteil, wenn die Verbands- bzw. Bereitschaftsführung einen Dienst selbst besetzen muß. 
Saturday, August 12. 2006
Anläßlich einer Anfrage in de.soc.recht.strafrecht habe ich mich einmal bemüht, in möglichst vereinfachter Weise einen Überblick über die Systematik der Prüfung von waffenrechtlichen Straftatbeständen im (nicht mehr ganz so) neuen Waffengesetz zu geben - immer in der Hoffnung, daß bei der Vereinfachung möglichst wenig wichtige Details auf der Strecke geblieben sind. 
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