Tuesday, January 31. 2006
Denen, die dabei gewesen sind, erschließt sich der Titel des heutigen Eintrags scham^Wproblemlos - und manch’ anderen vielleicht auch. Zu denjenigen, die dabei waren, zählte auch die inzwischen zum Zugkater mutierte Einheitskatze, mit der ich dann das Programm vom Katzenüberfall in der letzten Woche direkt wiederholt habe, ergänzt um ein Essen im Calwer Eck vorneweg, wie sich das gehört. Vormerken: Bei Verabschiedungen am Bahnhof legt sie großen Wert auf das Winken mit weißen Taschentüchern während der Ausfahrt des Zuges. Einmalhandschuhe gehen notfalls als Ersatz aber auch.
Saturday, January 28. 2006
Nachdem sich mein heutiger Dienst in der Notfalldienstzentrale eher als wenig spektakulär erwies, erntete ich vom Rest der Besatzung zwischendurch erst erstaunte Blicke und dann Lacher - ich muß dabei selbstkritisch einräumen, daß es vielleicht auch eine eher suboptimale Form der Lektüreauswahl darstellt, in einer Notfallpraxis am Empfang zu sitzen und dabei ausgerechnet ein Werk wie “Todesermittlung. Polizeiliche Aufklärungsarbeit. Grundlagen und Fälle.” zu studieren...
Thursday, January 26. 2006
Nachdem mir heute vormittag bereits das Waszszaf zuschaute, klingelte auf dem Weg in den wohlverdienten Feierabend plötzlich das Handy, und was war am anderen Ende? Eine Einheitskatze auf dem Rückweg von München nach Frankfurt, die gerade hier von der Autobahn gerutscht war und nun hungrig darauf wartete, zu einem Futternapf gelotst zu werden. 
Nach etwas Anfangsschwierigkeiten ist das dann auch gelungen, ich habe dasselbe Parkhaus gefunden, und danach haben wir bis spät noch ein nettes Café unsicher gemacht.
Tuesday, January 24. 2006
Those are the days ... *grrr* Heute habe ich es morgens ausnahmsweise mal eilig, und natürlich ist mein Auto nicht nur von außen vereist, nein, während ich außen kratze (und innen das Gebläse bläst), kann ich geradezu zuschauen, wie die Frontscheibe von innen vereist. Ja spinne ich denn? Anschließend durfte ich mich dann also mit dem Eiskratzer nach innen begeben und dort segensreich werkeln, mit dem Erfolg, daß die Scheibe zwar frei war, aber mein Auto auf dem Armaturenbrett aussieht wie nach einer wilden Koksparty. Gaaa. Daß ich danach die Ehre hatte, Rechtsanwalt Rolf B. aus M. in Aktion zu erleben, war dann übrigens nicht geeignet, den Tag zu retten ...
Sunday, January 22. 2006
Gestern galt zum fünften (oder sechsten?) Mal “dabei sein ist alles, wenn es wieder heißt: Meet the Sniet” - für mich das fünfte Mal nach der bekannten Zählung. Diesmal traf sich die große Besetzung, bestehend aus Waszszaf und Rince - auf der Anfahrt aus dem Süden und noch etwas weg - sowie der Einheitskatze - die sich noch beim Chinamann den Bauch vollschlug, in der Angst, das Essen käme wieder zu kurz.
Kam es aber nicht, war doch bereits besprochen (was die Katze natürlich dank ihres heimtückischen Überfalls auf Oszedo nicht mitbekommen hatte), wieder mal einer nackten Kuh in den Hintern zu beißen, worauf die ganze Karawane mit dem Waszszaf am Szteuer nach Mannheim zog (wir kamen aber trotzdem an!), um dort in den Maredo einzufallen, die Bedienung ganz wirr und wuszelisz zu machen, Servietten mit der Struktur von maredo.* zu bekritzeln und dann gegen kurz nach Mitternacht mit der Schließung nach Frankenthal zurück zu verlegen, um dort Whiskey zu kosten und andere wirre Dinge auszuprobieren (Whiskey ist übrigens gar nicht so schlimm, wenn man nur wenig davon trinkt und die Stunde weit genug fortgeschritten ist).
Wie immer eine (sehr) kurze, aber auch sehr kurzweilige Nacht, in wir hoffentlich Sniet über Zimmer 111 hinwegtrösten konnten, und ich gebe mich überdies der Hoffnung hin, diesmal nicht alle totgeplappert zu haben. 
Saturday, January 21. 2006
Die FAQ von de.etc.notfallrettung will ihre endgültige Form nicht so recht finden. Begonnen hatte ich mit ihr recht konventionell und sie als großen Textblock in die Gruppe gepostet, nachdem die Ergänzungen zuvor jeweils einzeln diskutiert waren. Nach einigem hind und her habe ich mich dann aufgerafft und ein Wiki daraus gemacht und einige andere Postings - wie die Aufstellung der Mailinglisten - dort eingebaut. Aus TWiki wurde dann Moin-Moin, die Beteiligung war aber immer noch nicht besonders groß, und ich habe mich zunehmend gefragt, ob ein Wiki das richtige Mittel für den von mir verfolgten Zweck ist; ja, soweit es um die Möglichkeit möglichst vieler Autoren geht, um sich zu beteiligen, aber nein, soweit es das Aussehen, die Einbindung in meine Homepage und die gute Auffindbarkeit geht. Nachdem die FAQ im wesentlichen nach bald vier Jahren immer noch (nur) aus meinen Ausführungen zu Rechtsfragen besteht, war die Abschaltung des Servers, auf dem das Wiki bislang lief, für mich der willkommene Anlaß, kein neues Wiki mehr einzurichten, sondern die Einzelteile der FAQ in meine restlichen Webseiten zu integrieren - und an den Platz der FAQ nur noch hierarchisch geordnete Links zu setzen. Das stellt meine eigenen Ausführungen an den Platz innerhalb meiner Homepage, wohin sie - isoliert für sich - gehören und wo man sie sucht, es ermöglicht aber zugleich anderen Autoren, sich zu beteiligen, indem sie ihre Texte einfach auf ihre eigenen Homepage stellen und in ihr Angebot integrieren, genau wie ich das auch tue, und dennoch werden die einzelnen Texte quasi über ein Inhaltsverzeichnis, einen Index miteinander verbunden. Ich glaube, das ist eine Lösung, die mir auch längerfristig gefällt.
Friday, January 20. 2006
Die Lounge in Stuttgart ist eine sehr kleine Lounge; dementsprechend ist sie oft ziemlich voll, gerade an Freitagen und gerade zur Hauptzeit, und deshalb hat sie auch nur zwei Arbeitsplätze für Laptops. Das ist eben so, und daran läßt sich angesichts der räumlichen Verhältnisse dort derzeit auch ersichtlich nicht viel ändern, das verstehe ich. Warum man dann allerdings öfters Zeitungsleser an den beiden Laptoparbeitsplätzen antrifft, während etliche Computernutzer ihre Geräte, auf den Sesseln verteilt sitzen, auf ihren Knien balancieren müssen, das verstehe ich nicht. Und es ist leider nicht nur so, daß diejenigen zu einem Zeitpunkt kamen, wo die Arbeitsplätze gerade frei waren, alle anderen Plätze aber besetzt; ich habe das Eintreffen nämlich das eine oder andere Mal beobachten können. *grummel*
Thursday, January 19. 2006
Das Heise-Foren-Urteil fand in der Onlinewelt und den dort verbreiteten Medien ein umfangreiches Echo, das wohl nicht nur der Tatsache geschuldet ist, daß die Beklagte ein einflußreiches Presseunternehmen mit auflage- und verbreitungsstarken Publikationen war bzw. ist.
Umso überrachender, daß eine vergleichbare, aber durchaus noch weitergehende Entscheidung des Landgerichts Berlin gegen einen großen deutschen Online-Anbieter bis jetzt nach meiner Beobachtung noch keine vergleichbare Erwähnung fand. An der fehlenden Rechtskraft kann es wohl kaum liegen.
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Monday, January 16. 2006
Das archetypische Klischee: der bösartige Busfahrer, der die heraneilenden Reisenden aus einem verspäteten Anschlußzug im Spiegel beobachtet, wartet, bis der erste die Tür fast erreicht hat, sie dann mit einem hämischen Grinsen schließt und abfährt. Ganz anders die Erfahrungen, die ich mit den Stuttgarter Stadtbahnfahrern gemacht habe. Wenn sie einen Fahrgast (von vorne) heranrennen sehen, bleiben die Türen offen; oft werden sie auch direkt noch einmal vom Führerstand aus geöffnet. Doch damit nicht genug: bereits mehrfach habe ich erlebt, daß eine bereits zurückgenommen Türfreigabe noch einmal erteilt wurde, um Nachzügler einzulassen (d.h. die bereits erloschenen Leuchtknöpfe an den Türen leuchten wieder auf). Und eines abends - bei bereits ausgedünntem Takt - kam es sozusagen zum Maximum der Kundenfreundlichkeit: angesichts eines heraneilenden Fahrgastes bremste die bereits angefahrene Bahn wieder, ließ ihn herankommen und einsteigen. Das ist Service! 
Sunday, January 15. 2006
So, liebe Leser, wie dem einen oder der anderen sicherlich aufgefallen ist, herrscht hier seit jetzt gut zwei Monaten Totenstille, und ich bin auch gebührend schuldbewußt ob dieser Tatsache; aber es war tatsächlich nicht wirklich Zeit zum Bloggen (und wenn Zeit war, fehlte es mir am Elan ). Besonders schade deshalb, weil es doch eine ganze Reihe blogwürdiger Ereignisse gab; aber ich werde versuchen, dem in den nächsten Tagen wieder Abhilfe zu schaffen und die Lücke rückwirkend etwas zu füllen. Ich hoffe, es bleibt nicht beim guten Vorsatz. 
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