Thursday, December 29. 2005
Nach einem Abend (am 23.12.) und einem ganzen Tag (am 25.12.) verschnupfter Tätigkeit im Ärztlichen Notfalldienst, allerdings mit einer sehr netten Besetzung und - am 25. - viel Arbeit hat sich mein Urlaub bis jetzt sehr faul und geruhsam angelassen. Genaugenommen habe ich die Tage im wesentlichen krank im Bett verbracht, ohne Buch und ohne Laptop (!) - zu anstrengend -, aber mit viel Fernsehen (wenn auch oft recht schmerzhaft, zumindest für intellektuell mindestens durchschnittliche begabte Zuschauer). Immerhin habe ich es geschafft, Glenkill zu lesen - und ich kann nur sagen: Lesebefehl. Einfach klasse. Unentbehrlich für alle Szafe und die, die es werden wollen, und für alle anderen immerhin lesenswert. So, und die nächsten Tage wird es hier wieder eher ruhig werden, denn zwecks Silvester, Neujahr und Geburtsszaf werde ich zum Bravszaf verlegen - und dort hoffentlich um die passende Ausstattung für die LAN-Party nicht verlegen sein.
Thursday, December 22. 2005
So, jetzt ist es so weit: nachdem ich gestern abend noch erfreut feststellte, daß ich exakt denselben Kräutertee wie in der Kantine auch noch im Schrank stehen habe (ich erinnerte mich gar nicht mehr daran), ist jetzt auch der Schreibtisch so leer geräumt, wie er es nur zu Urlaubszeiten ist, alle Weihnachtswünsche sind auf den Weg gebracht, das Auto gepackt und auch die knapp zweistündige Fahrt gen Heimat unter Mitnahme desselben - schließlich will ich auch im Urlaub motorisiert sein und vor allem im neuen Jahr dann größeren Mengen an Zeugs zurücktransportieren - ist problemlos verlaufen. Und ich glaube, ich weiß schon, was ich die nächsten Tage tun werde: möglichst gar nichts, außer heißen Tee zu trinken und im Bett zu liegen. Vielleicht noch das eine oder andere Salbeibonbon lutschen ... Unterbrochen nur durch ein paar Stunden Dienst morgen, die Christmette übermorgen und 12 Stunden Dienst dann überübermorgen. Aber ansonsten wird das alte Jahr sehr ruhig ausklingen. Und ich im neuen dann vielleicht wieder gesund sein. Hoffe ich. 
Wednesday, December 21. 2005
Endspurt - die letzten Tage vor Weihnachten, und ich fühle mich immer noch nicht viel gesunder. Aber bald ist’s ja geschafft, die letzten Schriftstücke unterschrieben, ein halbes Dutzend Aktenordner kopiert, zwei Kartons derselben warten auf den Postausgang, und dann bleibt morgen noch ein wenig Zeit, um die liegen gebliebenen Dinge zu sortieren und mit den Kollegen die Urlaubsvertretung zu besprechen. Heute war nicht viel Gelegenheit dazu, schließlich habe ich den halben Tag auf dieselbe Weise wie gestern verbracht. Immerhin habe ich festgestellt, wie wohltuend heißer Kräutertee ist. Selbst wenn es sich um fertige Teebeutel aus der Kantine handelt. Übrigens scheint auch die EDV mich nicht mehr zu mögen; die Datenbank behauptet jedenfalls bei Loginversuchen seit dieser Woche entschieden, mich gäbe es schlicht nicht. Aber ich glaube, dieses Problem wird bis ins neue Jahr warten müssen. Ich fühle mich Lösunsgversuchen jedenfalls derzeit nicht gewachsen.
Tuesday, December 20. 2005
Ich hatte ja gehofft, mich heute besser zu fühlen als gestern, aber kein Gedanke. Eher im Gegenteil, und den ganzen Tag unter ständigem Konsum von Meditonsin und Salbeibonbons u.ä. in einem Sitzungssaal zu verbringen machte die Sache nicht besser, trotz des um den Hals gewickelten dicken Schals (der möglicherweise in diesem Zusammenhang etwas seltsam ausgesehen haben mag). Und leider war mein Sitzfleisch auf der heute stattfindenden Weihnachtsfeier der alten Kollegen deshalb dann auch nicht viel stärker ausgeprägt als gestern. Aber schön war’s trotzdem!
Monday, December 19. 2005
Der Tag fing schon gut an: nicht nur, daß ich spät ins Bett gekommen war, ich konnte auch nicht richtig schlafen, sondern lag die meiste Zeit wach. Außerdem meldete sich zunehmend intensiv eine aufkommende Erkältung. Und es drohte die Weihnachtsfeier meiner $Organisationseinheit, zu organisieren von uns vier Neuzugängen des letzten Jahres - aufbauen, dekorieren, Tische verräumen, Geschirr verteilen, Kühlschränke anschließen, Kaffee kochen, Kuchen dekorativ aufstellen, letzte Einkäufe tätigen und auf die versprochene Getränkelieferung “im Laufe des Vormittags” warten. Mit dem weiteren Fortschreiten des Tages stieg zwar der Erledigungsgrad zusammen mit meiner Unruhe, aber Getränke fanden sich nicht ein. Unter der Rufnummer des Getränkedienstes gab es bei Anrufen aus dem Mobilfunknetz nur ein “The person you have called is temporarily not available”, und vom Festnetztelefon eine nicht beruhigendere Anzeige im Display; insgesamt klang das weniger nach “besetzt” als “Anschluss nicht vorhanden”. Und wer weiß, was bei der Anlieferung alles schief gehen konnte, vor allem, wenn die Pforte nicht von der Lieferung in Kenntnis gesetzt war?
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Sunday, December 18. 2005
Obwohl ich mich heute noch eher etwas schwach fühlte, konnte ich natürlich nicht das dritte Treffen mit unser aller Sniet - und diesmal auch der Katze (die den direkten Weg gefunden hatte) und Rince, der aus südlichen Gefilden dazustieß - und den gemeinsamen Gang auf den riesigen Frankenthaler Weihnachtsmarkt verpassen.
Entsprechend machte ich mich heute dann auf den Weg nach dort, und genau zum Zeitpunkt meines Eintreffens am Ort des Geschehens (und der Feststellung, daß es vor der Tür keinen Parkplatz mehr gab ...) klingelte das Handy, und Rince bat um Abholung am Bahnhof. Leicht gesagt - wenn ich mal gewußt hätte, wo der ist ... Aber mein Instinkt erwies sich als gut geleitet, und kaum war ich in die mir am ehesten richtig erscheinende Richtung aufgebrochen, fand sich auch schon das leuchtende DB-Logo zur Linken, und kurz darauf auch Rince.
Im Hotel eingetroffen fanden wir dann auch die schwer mit Spirituosen beladene Katze vor der nicht mit einer Katzenklappe versehenen Tür warten, so dass wir sozusagen simultan eintrafen. Nach längerem intensiven Schweigen gab’s dann Whiskey zu testen und Glühwein zu konsumieren, was u.a. zu einem recht roten Hemdsärmel und einer immer noch komisch riechenden Jacke führte. *seufz* Alles in allem aber wie immer ein gelungener Abend. Nur etwas spät ...
Da wollte ich doch gestern abend eigentlich die zweite der diesjährigen Weihnachtsfeiern besuchen, nämlich die des ehrenamtlichen Dienstes der Neustadter Johanniter, und hatte sogar schon die passende Musik zusammengesucht, da überfielen mich bohrende Kopfschmerzen, die binnen kurzer Zeit zunehmend stärker wurden, verbunden mit latenter Übelkeit. Die Überlegung, vielleicht noch schnell vor der Abfahrt eine Kopfschmerztablette einzuwerfen, trat dabei dann zunehmend in den Hintergrund, bis ich mich einfach nur noch krank fühlte - und zwar so richtig. Kein schönes Gefühl, in einem dunklen Zimmer flach zu liegen und nur noch daran denken zu können, daß das doch einmal aufhören muß, vorzugsweise so bald wie irgend möglich. Das ist das zweite Mal, daß ich so etwas erlebt habe; das erste Mal liegt Jahre zurück, nach einer stundenlangen Sitzung vor einem Quasi-3D-Spiel - damals schob ich das auf Unverträglichkeit bezüglich der rotierenden Kameraperspektive, zusammen mit “zu lange am Rechner gesessen”, aber heute würde ich doch mehr auf eine migräneartige Genese tippen. Was auch immer es war: ich kann gut darauf verzichten, das noch einmal zu erleben. *seufz*
Saturday, December 17. 2005
Nachdem vor einiger Zeit eine bemerkenswert gute Neudichtung von “Über den Wolken” die Runde machte, habe ich kurzentschlossen die beiden bislang erschienenen CDs von “ Base Excess”, einer aus Notfallmediziner bestehenden Band, geordert, die im geselligen Teil der auf der Insel Langeoog stattfindenden Kurse für Rettungsmedizin der Niedersächsischen Akademie für Ärztliche Fortbildung entstandene Stücke nun einem größeren Publikum zugänglich macht. Und die Mehrzahl ist nicht nur wirklich gut getroffen und nicht wenig witzig, sondern beweist auch Geschmack bei der Neuvertextung und das notwendige musische Können. Klare Empfehlung!
Friday, December 16. 2005
Endlich zuhause - nach einer stressigen Woche, die hoffentlich jetzt erst einmal ihr Ende gefunden hat. Und ich habe es dann doch noch geschafft, meinen Obliegenheiten nachzukommen und die Getränke für die dienstliche Weihnachtsfeier zu ordern; und sie werden sogar angeliefert, pünktlich am Montagvormittag bis vor die Tür. Nachdem die Veranstaltung gegen kurz nach zwei beginnen soll, durchaus rechtzeitig. Ich glaube, ich mache drei Kreuze, wenn alles geklappt hat und ich endlich im Urlaub bin. 
Thursday, December 15. 2005
Nachdem ich erst vor 10 Tagen endlich dazu gekommen war, meinen Ausstand zu feiern, steht jetzt schon die erste Weihnachtsfeier diesem Jahres auf dem Programm, zu der ich als Ehemaliger gleichfalls noch eingeladen war. Das Essen war (mindestens) genauso gut wie im vergangenen Jahr - allerdings hatte es den Vorteil, daß ich dieses Jahr nicht an der Organisation beteiligt war.  Dafür werde ich allerdings dieses Jahr an der Organisation unserer eigenen Weihnachtsfeier mitzuwirken haben. Aber so bin ich dafür immerhin schonmal gestärkt. *g*
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